Anjas und Winfrieds Reiseseite
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Mit MS Statendam nach Hawaii

und franz. Polynesien 2013

25.10. - 26.10.2013

2 Tage auf See

Eigentlich sollen wir heute laut Fahrplan nach Rangiroa tendern. Das ist bei vielen Pazifikreisenden ein sehr beliebtes Ziel. Dieses Atoll ist an die 80 km lang und an der Ostseite 5 und an der Westseite 32 km breit. Die dadurch 1600 km² große Lagune hat eine größte Tiefe von 35 m. Sie ist von einem Ring aus 240 Motus (kleinere Inseln mit einer Landfläche von 79 km²) und etwa 100 schmalen Durchlässen umgeben. Im Nordwesten gibt es zwei tiefere, für Kreuzfahrtschiffe geeignete Durchfahrten. Rangiroa ist das zweitgrößte Atoll der Welt. Unser Tagesausflug ohne Programm soll in das 8oo Seelen zählende Dorf Avatoru gehen. Hier soll es Souvenirs, Perlen und eine Poststation geben.
Um 5.45 Uhr läutet unser Wecker. Wie jeden Tag gilt der erste Blick hinter den Vorhang dem Wetter. Ach du jeh. Der Balkon ist total nass und ich sehe nur tief hängende Wolken. Wir gehen ins Bad und danach zum Frühstück hinauf ins Lido. Auch hier oben sieht das Wetter nicht besser aus. Es regnet in Strömen und vor uns in Richtung Bug können wir nur sehr schwach das Atoll erkennen. Um 7.10 Uhr gibt es eine Durchsage von der Brücke. Leider kann wegen des Wellenganges und der starken Strömung das Schiff nicht in die Lagune hineinfahren. Und auch hier draußen ist das Besteigen der Tenderboote nicht möglich. Der Kapitän hat beschlossen, in langsamer Fahrt das nächste Ziel anzulaufen.
Gegen 8.15 Uhr sind wir in der Kabine und hören auch noch einmal die Ansage des deutschen Reiseleiters Andreij. Wir beschließen, noch ein zweites Frühstück zu genießen und gehen wieder hinauf ins Lido. Hier ist mittlerweile der ganze Dinnertisch versammelt und wir setzen uns auf eine Tasse Kaffee dazu. Danach ist erneut Waschtag und ich bereite die nächsten E-Mails vor. Diese werde ich heute Nachmittag versenden. Den Rest des Vormittages vergammeln wir mit Lesen und Datensicherung in der Kabine.
Gegen 12.30 Uhr treffen wir uns mit 2 unserer Tischnachbarn im Rotterdam. Heute Mittag haben wir keine Lust auf Selbstbedienung und genießen die Ruhe hier im Restaurant. Anschließend gibt es einen gemütlichen Mittagsschlaf und dann bin ich im  Exploration Cafe zum E-Mailen. Ich trinke dazu einen wunderbaren, frisch gebrühten Kaffee von der Kaffeebar für 4,75 US$. Hinterher wird erneut bis zum Abendessen relaxt. Heute halten wir uns aber vornehm zurück. Oben auf dem Lidodeck gibt es das traditionelle Nachtischbuffet und  da wollen wir natürlich auch noch davon naschen.
Aber wir sind doch viel zu satt und gehen lieber in den Showroom zur Unexpectet Boys Show – Oh What A Night. Erst gegen 22.45 Uhr sind wir oben im Lido. Es ist natürlich noch jede Menge Nachtisch da und jetzt haben wir auch wieder Appetit. Nur was unsere Hosen und Hemden dazu sagen werden. Na ja – einmal ist keinmal. Gegen 23.50 Uhr ist Bettruhe.
Der nächste Tag beginnt normal mit Frühstück und dem Gang zur deutschen Zeitung an der Rezeption. Danach bin ich im Wajang Theater zu einer Vorführung über die richtige Kaffeezubereitung. Ein gewisser David Pengelly hält einen Vortrag, mir scheint es aber mehr eine Verkaufsveranstaltung für die von ihm vertriebenen Produkte zu sein. Ich bin höflich und bleibe sitzen, weil ich aus der Mitte der Reihe auch schlecht herauskomme. Links und rechts und hinter und vor mir höre ich immer mal wieder ein begeistertes „Yea“ und „Very Good“ sowie ein erstauntes „Realy???“ Na ja, die Amis eben.
Nach der Werbeveranstaltung treffe ich Anja und wir ziehen über die Decks. Da das Schiff auf See ist, sind alle Läden und das Spielkasino geöffnet. Und weil die Reiseleitung Sprechstunde hat, sind wir um 11.30 Uhr noch einmal auf Deck 6 und erinnern Andreij jetzt sehr nachdrücklich und sehr bestimmt an unsere Bescheinigung wegen des Reisemangels. Die Anreisepanne mit der Fluggesellschaft werden wir nicht auf sich beruhen lassen.
Danach gehen wir hinauf auf Deck 12 ins Crows Nest. Die Kreuzfahrtdirektorin Linda hält hier erneut ihre Rätselstunde ab. Leider spricht die Dame ein schnelles und genuscheltes Englisch und wir ziehen weiter. Im Lido gibt es bereits das Mittagessen am Buffet und da wir Langeweile haben, greifen wir einfach zu. Zuerst nehmen wir ganz viele Früchte und danach noch etwas Nudeln mit Bologneser Soße. Vom Brotkuchen mit der köstlichen Vanillesoße kann ich die Finger jedoch nicht lassen.
Am Nachmittag kehren wir zurück in die Kabine. Die Uhren werden in der kommenden Nacht erneut eine halbe Stunde vorgestellt und da wir nicht mehr fotografieren oder filmen möchten, erledigen wir jetzt schon die notwendige Tätigkeit mit unserem technischen Equipment. Nach dem Mittagsschlaf gehen wir an die Rezeption und tauschen einen weiteren Reisescheck in Bargeld.
Der heutige Abend verläuft heute etwas anders als die Vorangegangenen. Um 18.30 Uhr hat Stephen Clark, ein Querflötist, einen Auftritt im Showroom. Nach dieser Vorführung müssen wir uns schnell umziehen, denn im Restaurant Rotterdam findet das Kapitäns Gala Dinner statt. Fein gewandet sitzen wir an unserem Tisch an den Heckfenstern des Schiffes und harren der Speisen, die da kommen werden. Es gibt Tortillas mit Jakobsmuscheln, eine Selleriesuppe mit Speckwürfeln, Kohlroulade mit Reisfüllung nach polnischer Art, ein Zitronensorbet und zum Nachtisch eine Schokoladenbombe. Wir nehmen zum Abschluss noch eine Tasse Kaffee und ziehen dann mit Helga und Lilo in den Showroom. Hier gibt es die Show des „Statendam Award“. Es ist ein Medley der vorhergegangenen Auftritte der Künstler, die noch an Bord sind. Den Damen gefällt die Show, ich ziehe mich nach 15 Minuten auf einen Cocktail in die Ocean Bar zurück. Nach fast 30 Minuten kommt auch Wilfried und wir erzählen nett bis unsere Damen gegen 22.45 Uhr zu uns in die Bar kommen.
Erst gegen 23.50 Uhr sind wir zurück in der Kabine und es ist Bettruhe.

nächster Tag

 

 

 

 



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Schlechtes Wetter

Vor Rangiroa

Nachtischbuffet

Schokoladenbrunnen

 

 

Unexpectet Boys

 

 

Ocean Bar Combo

 

 

Auf nach Nuku Hiva