Anjas und Winfrieds Reiseseite
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Kanada in einem Zug

Von der Ostküste zur Westküste nur mit der Eisenbahn

Freitag 13.08.2010

Toronto

Nach der Nacht im Zug bietet uns das Hotelbett eine gewisse Erholung und wir haben sehr gut geschlafen. Der Wecker steht auf 7.15 Uhr, weil wir heute in Toronto einiges vor haben. Das Badezimmer ist schnell durchlaufen und wir fahren mit dem Lift vom 16. Flur vier Etagen zur Lounge nach unten. Hier dürfen wir uns am kostenlosen Frühstücksbuffet stärken. Auf dem Tisch steht eine Kanne mit Kaffee und auf dem Tresen werden Eier, Bagels, Wurst und Käse angeboten. Natürlich findet Anja auch ihre Früchte mit Joghurt in einer großen Auswahl.
Um 9.25 Uhr sind wir zurück im Zimmer und packen unsere Foto- und Videoausrüstungen. Eine halbe Stunde später sind wir in der Lobby unseres tollen Hotels und hier werden erst einmal intensiv unsere Apparate geschwenkt. Es gibt sehr viele schöne Motive in diesem Luxushotel. 2002 hatten wir das Fairmont Hotel Chateau Frontenac in Quebec besucht und waren damals von der Einrichtung fasziniert. Unser Hotel hat hier in der Lobby und Empfangshalle eine ähnlich schöne Einrichtung und wirkt sehr gediegen. Nach dem Besuch der Lobby verlassen wir das Hotel und überqueren die Front Street, um den Hauptbahnhof aufzunehmen. Später haben wir eventuell kein schönes Wetter mehr oder die Zeit ist zu knapp. Das Gebäude wird von außen und von innen aufgenommen und danach wenden wir uns zurück auf die Front Street. Nur wenige Blocks weiter in Richtung CN-Tower ist das Büro der Toronto Hippo Tours, das wir um 10.35 Uhr erreichen.
Wir fragen nach der 11 Uhr Tour und es sind noch Plätze frei. Stolze 76 Dollar kostet die 1 ½ Stunden dauernde Fahrt mit dem Schwimmbus. Aber so kommen wir zu einer Stadtrundfahrt, die auch ein Stück durch den Jachthafen von Toronto führt. Außerdem ist dieses Vehikel eine originelle Art, diese schöne Stadt zu erkunden. In Halifax war es ja auch bis auf den nervigen Tour-Guide eine große Gaudi. Um 10.40 Uhr stellen wir uns bereits an der Abfahrtsstelle in die Warteschlange, weil schon 15 Leute hier stehen und warten. Der Bus hat den Motor hinten und es ist vorteilhafter, etwas weiter vorn zu sitzen. Um 10.50 Uhr lässt uns eine junge, farbige Lady an Bord. Auch in diesem Schwimmbus befindet sich der Einstieg hinten und wir finden einen schönen Platz in der Mitte auf der rechten Seite. Der Bus füllt sich tatsächlich bis auf den letzten Platz und mit 2 Minuten Verspätung legt die Fahrerin ab.
Zuerst geht es die Front Street hinunter wo wir an der Hockey Hall Of Fame nach links in die Yonge Street einbiegen. Die Yonge Street hat einen Eintrag im Guinnes Buch der Rekorde als längste Straße der Welt. In ihrem ursprünglichen Verlauf war sie einmal stolze 1896 Kilometer lang. Durch wechselnde Zuständigkeiten ist ihre Länge aber heute umstritten. In ihrem unteren Teil ist die Yonge Street sehr bunt und lebendig. An ihr reihen sich historische Theater, das Eaton Center, das Kaufhaus The Bay und der Dundas Square wie an einer Perlenschnur auf. Dazu gibt es sehr viele Straßenkünstler und jede Menge kleiner Läden mit den üblichen Souvenirs und allerlei Krimskrams. Der Schwimmbus biegt erneut links ab und wir sind in der Elm Street. Hier gibt es keinen Albtraum, sondern das Lokal Bangkok Garden, in dem wir heute Abend eine Reservierung haben. Der Bus umrundet das alte und das neue Rathaus von Toronto und nimmt dann Kurs auf die Universität. Danach geht es wieder auf Südkurs in Richtung Ontariosee. An der Beverley Street liegt das italienische Konsulat und im Garten steht eine lebensgroße Plastik eines Elches, der in den Landesfarben Italiens angestrichen ist. Unsere farbige Moderatorin erklärt uns Fahrgästen, dass der Spitzname der Plastik „Mooseolini“ lautet, was ein großes Gelächter im Bus auslöst. Wir passieren das historische Fort York, die erste Siedlung hier am Ontariosee und sind kurz darauf an der Brücke zum Ontario Place. Die Fahrerin muss warten, bis ein freundlicher Herr die Schranke öffnet und wir dürfen passieren. Der Bus biegt rechts ab und fährt eine Rampe zum Wasser hinunter. Im Gegensatz zu Halifax geht das „Wassern“ jetzt verbal gesittet ab. Der Schwimmbus fährt im Yachthafen auf und ab und lässt die Passagiere neidische Blicke auf die millionenschweren Yachten und Boote werfen. Am Wendepunkt trennt nur noch eine schmale Mauer das Hafenbecken vom offenen See und darauf sitzen unzählige Kormorane, die sich mit ausgestreckten Flügeln das nasse Gefieder nach einem Tauchgang trocknen. Nachdem wir wieder trockene Reifen unter uns haben, fährt der Bus noch um das Rogers Centre und den CN-Tower herum und ist pünktlich um 12.30 Uhr wieder am Ausgangspunkt der Tour. Die Tour hat uns bei diesem schönen Wetter gut gefallen und wir können sie sehr empfehlen.
Nach dem Aussteigen sind wir keine 20 Minuten später am CN-Tower und kaufen Karten für den Look Out, Glass Floor und Skypod. Neulingen muss man erklären, dass hier am Turm mehrere Besichtigungspakete zu unterschiedlichen Preisen verkauft werden. Da wir nicht ins Kino wollen und auch die Fahrt mit der Erlebnisbahn nicht mitmachen wollen, zahlen wir nur die 63 Dollar für die Aussichtsplattformen. Die Dame an der Kasse sagt noch, dass zum Skypod eine Wartezeit von 90 Minuten in Kauf genommen werden muss. Das akzeptieren wir, denn bei unserem letzten Besuch 2002 haben wir das auch gehört und konnten damals aber sofort hinauf fahren. Der Ticketschalter befindet sich außen an der Südseite des Turms und wir müssen nun erst einmal in den Turm hinein. Hier gibt es wieder mit Bändern abgetrennte Gänge zum Eingang. Nach einer Biegung müssen wir uns vor eine grüne Wand stellen, werden fotografiert und bekommen einen Zettel mit einer Nummer. Danach müssen wir einzeln eine Schleuse betreten, die an einen Flughafen erinnert. Wir werden darin mit Luftdüsen angeblasen und irgendwelche Sensoren erkennen, ob wir mit Sprengstoff in Kontakt gekommen sind. Danach erst dürfen wir die große Halle im Turm betreten. Da wir schon eine ganze Weile unterwegs sind, brauchen wir erst einmal ein stilles Örtchen, wie man so sagt. Danach stellen wir uns an einen der Fahrstühle an. Ich habe einen ausgesucht, der uns einen Blick auf den See während der Fahrt nach oben ermöglicht. Als wir an der Reihe sind, bleibe ich zurück. Die Kabine ist bereits voll und ich kann mich nicht mehr vorn ans Fenster stellen. Ich möchte aber gerne die komplette Fahrt mit dem Glasaufzug nach oben aufnehmen und so warte ich allein auf die nächste Kabine, da Anja schon nach oben ist. Das klappt auch sehr gut, denn als die Kabine nach wenigen Minuten wieder da ist, kann ich als Erster einsteigen und mich direkt an die Scheibe stellen. Es geht aufwärts mit einer fast atemberaubenden Geschwindigkeit. Der Aufzug braucht nur 55 Sekunden, um die 346 Meter zur ersten Plattform zurückzulegen. Wir wollen aber noch weiter hinauf zum Skypod und die Warteschlange vor dem Aufzug ist recht kurz. Daher bleiben wir stehen und warten, bis die Schlange kürzer wird.
Der CN-Tower wurde von 1973 bis 1976 erbaut und war bis zur Errichtung des Burdsch Chalifa in Dubai im Jahr 2009 mit 553 Metern das höchste, frei stehende Gebäude der Welt. Es gibt drei Aussichtsebenen auf 342, 346 und 351 Metern Höhe und darüber noch den Skypod auf 447 Metern. Den Namen erhielt der Turm von der kanadischen Eisenbahngesellschaft Canadian National Railways, die am Bau beteiligt war.
Entgegen der Ankündigung einer 90-minütigen Wartezeit stehen wir nur knapp 25 Minuten später im Aufzug zum Skypod und werden weitere 100 Meter höher gebracht. Als wir den Aufzug verlassen fällt uns auf, dass die große, blaue Tafel weg ist. Darauf wurde der Skypod als höchste Aussichtsplattform der Welt gepriesen. Tja, da muss man jetzt eben nach Dubai fliegen. Es ist wolkenloses Wetter und der Blick von hier ist unbeschreiblich. Das muss man wirklich erlebt haben. Die Menge an Besuchern hier oben ist überschaubar, wir bekommen immer einen Platz am Geländer zum Hinunterfilmen und –fotografieren. Manchmal ist mir das gar nicht recht. Trotz der Scheiben und des umlaufenden Geländers gehört schon eine Portion Überwindung dazu, sich ganz nach vorn zu stellen und hinunterzusehen. Ganz langsam drehen wir eine komplette Runde und fahren dann mit dem Aufzug wieder hinunter. Der Fahrstuhl bringt uns auf die Ebene mit dem Glasfloor. Hier können sich ganz Mutige auf Glasplatten stellen, die einen direkten Blick senkrecht nach unten bieten. Selbst in 346 Metern Höhe ist das noch ein ordentlicher Thrill. Ich habe mir fest vorgenommen, nach 1995, 2000 und 2002 diesmal die Glasplatte zu betreten. Leider verlässt mich auch diesmal wieder der Mut und ich muss mit ansehen, wie Anja mutig über den Abgrund schreitet. Eine kurze Treppe führt nach unten auf die offene Aussichtsplattform. Hier gibt es zwar keine Scheiben, aber ein dicker Drahtverhau verhindert, das lebensmüde Menschen den schnellen Weg nach unten finden oder Spinner irgendwelche Gegenstände den unten wartenden Besuchern auf den Kopf werfen. Deshalb machen wir sofort kehrt und suchen uns wieder einen Stock höher einen schönen Fensterplatz im Restaurant.
Es ist jetzt bereits 14 Uhr und nicht mehr viel los. Am Fenster gibt es viele Plätze, was auch mit den Preisen hier oben zu tun haben kann. Wir nehmen Platz und bestellen einen Burger, ein Mineralwasser und eine Cola. Wir wollen nicht viel essen, da wir am Abend erneut eine Onlinereservierung in einem Restaurant haben. Der Burger schmeckt und ist größer als wir dachten. Dennoch hat der Spaß mal eben fast 40 Dollar gekostet. Na ja, auf 346 Metern Höhe ist alles nun mal teurer. Nach dem Burger und der Rechnung fahren wir wieder hinunter. An einem Schalter kurz vor dem Ausgang verkauft man die Bilder, die von den Besuchern vor der grünen Wand am Eingang gemacht wurden. Wir lassen sie uns zeigen und sie gefallen uns ganz gut. Der grüne Hintergrund wurde per Fotomontage ersetzt und wir stehen auf den Fotos vor der Skyline von Toronto. Insgesamt sind es 4 Fotos für 25 Dollar. Wir lassen uns erweichen und nehmen sie mit. Danach verlassen wir das Gebäude und nehmen jetzt den Turm von unten auf. Das ist gar nicht so einfach, weil man nicht den nötigen Abstand hat, um ihn ganz aufs Bild zu bannen. Nur wenige Meter vom Turm entfernt befindet sich ein Lokschuppen. Diesen habe ich auf Fotos von uns aus dem Jahr 2002 gesehen, wo er sich noch in einem fast jämmerlichen Zustand befand. Jetzt ist er sehr gut restauriert und es stehen zahlreiche Lokomotiven vor den Lokständen. Am linken Ende des Bauwerkes hat sich ein Brauhaus eingemietet, das auch eine Führung anbietet.
Wir wollen aber noch ins Hafengebiet und es ist bereits nach 15 Uhr. Es ist zwar nicht sehr weit bis zum Hafen, es müssen aber einige breite Straßen überquert werden und die Fußgängerampeln sind nur für den Autoverkehr freundlich geschaltet. Kurz vor 15.30 Uhr sind wir am Hafenbecken. Hier steht bereits ein Ausflugsboot abfahrtbereit. Da es schon voll aussieht, fragen wir die junge Lady, die eine Zahlmaschine in ihrer Hand hält. Sie ruft zum Boot hinüber und bekommt wohl eine positive Antwort. Wir wollten bei schönem Wetter eine Inselrundfahrt machen und so reiche ich ihr meine Kreditkarte. Pro Nase kosten die 50 Minuten auf dem See 15 Dollar und ich bekomme genau 30 Dollar abgebucht. Ob in dem Preis die Steuern schon enthalten sind? Egal, wir gehen an Bord und auf das obere Deck. Hier gibt es nur noch Einzelplätze, was uns aber egal ist. Die freundliche Frau neben mir bietet uns ihren Platz an und so kann Anja sich zu mir setzen. Kurz danach, es gehen noch circa 10 weitere Personen an Bord, setzt sich der Kahn in Bewegung.
Zuerst überqueren wir ein Stück weit den Ontariosee und erreichen nach 10 Minuten die ersten Inseln. Das Boot fährt in einen Kanal zwischen zwei der Inseln und wir sind erstaunt, was sich hier alles verbirgt. Von der Stadt aus kaum zu sehen, liegen hier schöne kleine Häuser mit Bootsanlegern und einige Marinas, die mit teuren Booten an den zahlreichen Anlegestellen gut bestückt sind. Die Fahrt über die Kanäle durch mehrere dieser Inseln ist sehr schön, zumal das Wetter auch wunderbar mitspielt. Der Höhepunkt kommt dann auf der Rückfahrt. Als das Boot die Inselkanäle verlässt, öffnet sich der Blick auf die grandiose Skyline von Toronto. Selbst der Moderator, der am Mikrofon des Bootes die Fahrt verbal begleitet, spricht von einem Postkartenmotiv. Entsprechend surren unsere Kameras fast bis zur Anlegestelle. Hier verlassen wir um 16.30 Uhr das Boot und bummeln noch ein wenig durch das Hafengebiet. Da es aber auch jetzt noch sehr warm und schwül ist, zieht es uns doch bald in Richtung Hotel.
Um 17 Uhr sind wir im Hotel und besuchen erst einmal die Lounge. Hier ist nur sehr wenig Besuch und wir gönnen uns ein kühles Erfrischungsgetränk auf Kosten des Hauses. Kurze Zeit später sind wir zurück im Zimmer und ich versorge unser Equipment. Da meine Jacke stark durchgeschwitzt ist, ziehe ich sie mit ein wenig Reisewaschmittel durch das Wasser in der Badewanne. Danach duschen wir und machen uns ausgehfertig. Gegen 19.10 Uhr verlassen wir das Zimmer und gehen vor das Hotel. Hier stehen jede Menge Taxis und wir steigen in das Erste ein. Bis zur Elm Street ist es nicht allzu weit, es geht aber stetig bergauf und es ist noch sehr warm und sehr schwül. Da würden wir schon total verschwitzt am Lokal ankommen. Die Fahrt dauert nur 10 Minuten durch den Feierabendverkehr und kostet mit Trinkgeld 12 Dollar. Dafür stehen wir aber pünktlich von dem Restaurant Bangkok Garden in der Elm Street 18. Auch hier klappt die Reservierung problemlos und wir werden zu unserem Tisch geführt. Der ist im oberen Stock und bietet einen schönen Blick auf die unteren Tische des gesamten Lokals. Uns fällt sofort auf, dass eine Reservierung nicht notwendig war. Das Lokal ist fast leer, nur sehr wenige Tische sind besetzt. Wir besuchen in Düsseldorf öfter das Sila Thai Restaurant, ein ausgezeichnetes Lokal mit thailändischer Küche, und da geht ohne Reservierung mehrere Tage im Voraus gar nichts.
Wir bestellen 2 kanadische Bier, es gibt nur Molson aus der Dose, und als Vorspeise nehmen wir die Tiger Shrimp Rolls mit Honigsoße. Zum Hauptgang entscheidet sich Anja für das Pagoden Chicken Curry und ich nehme die Ginger Duck. Gegen 19.50 Uhr kommt bereits die Vorspeise und die ist sehr gut. Die Rolls, die mit den Tiger Shrimps und zartem Gemüse gefüllt sind, schmecken mit der Honigsoße sehr gut. Dafür gibt es aber am Hauptgang einiges zu beanstanden. Anja hat sehr wenig Gemüse und das Curry schmeckt seltsam, jedenfalls nicht typisch nach Curry. Ich habe dafür viel zu viel Gemüse, was die Ente auf dem Teller verdrängt, soll heißen, die Portion Fleisch ist sehr mickrig ausgefallen. Ich gebe Anja von meinem Gemüse ab und bestelle noch eine Dose Bier. Unser Resümee bestätigt, das dieses Lokal zu Recht nicht sehr gut besucht ist. Für 95 Dollar kann man mehr erwarten und in Euro darf man den Preis gar nicht erst umrechnen.
Wir verlassen um 20.35 Uhr das Lokal wieder und machen uns zu Fuß auf den Rückweg. Von der Elm Street 18 bis zur Yonge Street sind es nur knapp 100 Meter und von hier geht es immer bergab in Richtung zum Hotel. Es ist Freitag und schon fast Wochenende. Wir sind erstaunt, was hier auf der Yonge Street los ist. Gruppenweise sind hier junge Menschen unterwegs und wir laufen teilweise fast Slalom um sie herum. Am Dundas Square, den wir bereits morgens mit der Hippo Tour passiert hatten, ist die Hölle los. Es ist fast dunkel und riesige Leuchtreklamen und Videodisplays strahlen bunt und beleuchten hell den Platz vor dem Eaton Center. Auf der gegenüber liegenden Seite spielt eine Band laute Rockmusik und auf dem Platz haben sich an die tausend Menschen versammelt. Ein Weiterkommen ist nur noch an der Häuserfront möglich und nach wenigen Minuten, die wir auch der Band zuhören, retten wir uns ins Eaton Center. Hier sehen wir, dass es den Italiener Sbarro noch gibt und auch der Kaffeeladen Second Cup ist noch vorhanden. Da es schon kurz vor 21 Uhr ist, machen die jetzt Feierabend und wir verlassen auf der Seite zum Kaufhaus „The Bay“ das Center. Hier sind weniger Menschenmassen unterwegs und in Richtung Hotel werden es auch immer weniger. An der „Hockey Hall of Fame“ betreten wir das Wellington BCE Canada Trust Gebäude. Hier gibt es einen noch geöffneten Souvenirshop, in dem wir direkt noch 10 Postkarten einkaufen. Danach nehmen wir noch den schönen Brunnen mit den verchromten Armen auf. Hier hatte 2002 unsere Reiseleiterin Gerda auf dem Rand stehend eine längere Ansprache gehalten. Hinter der historischen Front des ersten hier gebauten Bankgebäudes verlassen wir die überdachte Straße und sind wieder im Hotel.
Um 21.40 Uhr sitzen wir in der Lounge und gönnen uns noch ein kühles Bier, das hier pro Flasche stolze 8 Dollar kostet. Von unserem Fensterplatz haben wir einen sehr schönen Blick auf den alles überragenden CN-Tower, der jetzt fahlblau angeleuchtet ist. Wir schreiben die Postkarten an die Lieben zu Hause. Die meisten Freunde haben Internet und werden von uns auf diesem Weg mit den Neuigkeiten aus dem Urlaub versorgt. Alle ohne moderne Kommunikationsmittel müssen eben auf die altmodische Art mit Grüßen versorgt werden. Gegen 22.10 Uhr sind wir fertig und unterhalten uns noch mit dem jungen Mann an der Rezeption der Gold-Lounge. Da wir morgen erst um 22 Uhr mit dem Zug abreisen, handeln wir mit ihm eine Sondervereinbarung aus. Wir dürfen bis 13 Uhr im Zimmer bleiben, unser Gepäck hier in der Lounge deponieren und auch am späten Nachmittag die Lounge bis zur Abreise benutzen. Das ist doch ein Deal und wir sehen dem morgigen Tag etwas gelassener entgegen. Nach dem Gespräch gehen wir auf unser Zimmer im 16. Stock und um 22.30 Uhr ist Bettruhe.

nächster Tag

 

 

 

 



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Auf dem Weg nach oben

 

 

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Schatten auf Toronto

 

 

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Angsthäschen?

 

 

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CN-Tower von unten

 

 

Restaurierte Loks

 

 

Lustige Bootsfahrt

 

 

Inselwelt vor Toronto

 

 

Postkartenpanorama

 

 

Dundas Square