Anjas und Winfrieds Reiseseite
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Im Westen Kanadas und der USA

vom 14. Juli bis 12. August 2008

Montag 11.08.2008 bis Dienstag 12.08.2008

Victoria - Vancouver - Düsseldorf

Als der Wecker piept, würde ich ihn am Liebsten in hohem Bogen aus dem Fenster schmeißen. Das geht aber leider nicht, denn der Vorhang ist zugezogen und außerdem brauche ich ihn noch. Es geht auch nicht darum, dass ich etwa noch müde bin. Im Gegenteil, ich bin hellwach. Aber leider ist dies ultimativ unser letzter Tag in unserem diesjährigen Urlaub und die nächste Nacht verbringen wir in einem Flugzeug. Genau so haben wir es über unseren letzten Tag im Urlaub 2006 geschrieben und es ist genau wieder so.
Wer sich hier die Mühe des erneuten Lesens des letzten Tages sparen will, kann hier gerne aufhören. Er wird nichts Wesentliches oder gar Neues erfahren. Wer uns aber bis nach Hause begleiten möchte ist dazu herzlich gern eingeladen.
Wir stehen um 6 Uhr auf und bringen nach der morgendlichen Reinigung um 7.15 Uhr die ersten Koffer zum Auto. Gleich anschließend gehen wir ins Restaurant und frühstücken. Anja will nun doch nicht wieder das Buffet und bestellt nur 2 Spiegeleier mit Toast. Ich nehme wieder das Buffet und kann so Anja etwas von ihrem heiß geliebten Obst zuschieben. Um 8.10 Uhr sind wir zurück im Zimmer und ich bringe noch die verbliebene Reisetasche zum Auto. Mehr Gepäckstücke dürfen wir ja nicht mehr haben, denn am Flughafen dürfen nur diese eingecheckt werden. Da ich natürlich durch den Transport wieder geschwitzt habe, wasche ich mich mit den hoteleigenen Seifen und Lotionen und ziehe mir frische Sachen an. Die durch geschwitzten Kleidungsstücke stopfe ich später in das obere Kofferfach. Um 9 Uhr verlassen wir mit einem sehnsüchtigen Blick zurück unsere schöne Suite und sind Minuten später an der Rezeption zum Auschecken. Hier dürfen wir noch über 180 Can$ für das Upgrade der Suite, das Parken, die Reinigung und die üblichen Steuern bezahlen. Glücklicherweise haben wir noch unsere Kreditkarte, mit Bargeld hätte es schlecht nach dem üppigen Abendessen im „The Mark“ ausgesehen. So bleibt uns noch ein Rest an Dollar für eine Tankstelle und den Flughafen.
Um 9.15 Uhr fahren wir langsam und vorsichtig aus der Tiefgarage heraus. Ich halte kurz auf der gegenüber liegenden Straßenseite, um die Tankanzeige abzulesen und die Papiere für die Fähre zurechtzulegen. Da kommt von hinten eine Politesse auf einem Roller angezischt, hält neben uns und malt mit einem langen Stock einen Kreidestrich an unseren linken Vorderreifen. Sie hat uns im Auto bestimmt nicht gesehen, denn sonst hätte sie sich die Kreide sparen können. Schmunzelnd fahren wir weiter und sind bald aus dem Hafengebiet heraus und an der Douglas Street vorbei auf die Blanshard Street, die hier als Highway 17 geführt wird. Auf der geht es immer nördlich in Richtung Swartz Bay. An einer Tankstelle füllen wir vorsichtshalber für 10 Can$ noch 7 Liter ein, denn bis zum Flughafen in Vancouver sind es trotz der Fährfahrt noch 70 Kilometer zu fahren. Hinter der Tankstelle stellen wir uns noch ein paar Minuten auf einen Parkstreifen an einem Altenheim. Wenn wir zu früh am Fährterminal sind, müssen wir womöglich auf die Fähre fahren, die wir nicht reserviert haben. Da wir viel Zeit haben, ist die kurze Pause auch nicht schlimm. Meine Laune wird immer schlechter. Erstens weil ich wieder mal weg muss, zweitens weil mir die Kofferschlepperei durch den riesigen Flughafen bevorsteht und drittens hasse ich die elend langen Rückflüge über die Nacht hinaus.
Es nützt nichts, wir fahren weiter und stehen, dank Reservierung, um 10.05 Uhr auf Lane 2 als zweites Auto. Wie vor sechs und vor zwei Jahren verlassen wir unser Auto und schlendern über den kleinen Markt am Fährterminal. Aber diesmal finden wir nichts Besonderes, das wir noch mitnehmen könnten. Also setzen wir uns wieder ins Auto und hören Musik. Die Fähre kommt bald und legt rückwärts an den Anleger an. Es ist die „Spirit of Vancouver Island“, die gleiche Fähre, mit der wir 2002 von Swartz Bay nach Taswwassen gefahren sind. Gegen 10.40 Uhr verlassen die ersten Autos die Fähre. Dank doppelstöckiger Rampe können die Autos die Fähre zügig verlassen und danach dürfen wir einfahren. Als zweites Auto stehen wir ganz vorn in der Fähre und sind dann in Tsawwassen auch mit die ersten, die ausfahren dürfen. Um 11.10 Uhr, mit nur 10 Minuten Verspätung, legt die Fähre ab. Wie zum Hohn ist zum Abschied immer noch wunderschönes und warmes Wetter. Wir haben einen schönen Platz in der Nähe einer Tür, durch die wir das Außendeck betreten können, um noch letzte Aufnahmen machen zu können. Zwischen zwei Inseln gibt es eine schmale Stelle und hier begegnen sich die Fähren mit großen Gehupe, was ich natürlich aufnehmen möchte.
Um 10.35 Uhr, fast pünktlich, legt die Fähre in Tsawwassen an und wir sind das zweite Auto auf der Rampe. Anja fährt wie immer, da ich sie so gut zum Flughafen in das Parkhaus der Leihwagenfirmen lotsen kann. Den Weg dahin kennen wir und der ist eigentlich auch ganz einfach, aber die olympischen Spiele 2010 schlagen auch hier voll ein. Die letzten Kilometer werden zur Qual. Viele Baustellen und andere Verkehrsführungen lassen die Karten bald zur Makulatur werden. Allein die Einfahrt in das völlig umgebaute Parkhaus ist ein Abenteuer. Aber dennoch schaffen wir es, ohne eine Ehrenrunde drehen zu müssen. Es ist viel los bei Hertz und der schwarze Mann lässt mir kaum die Zeit, den Kilometerstand notieren zu können. Der steht auf 12274,9 Kilometer, wir sind also genau 6733,8 Kilometer in den letzten 4 Wochen gefahren. Einige von Euch werden jetzt bestimmt bemerken, das sei in einem Urlaub Wahnsinn. Aber hier in Kanada und vor allem in dem riesigen Land USA sind die spektakulären Attraktionen nun mal weit auseinander. Und zu zweit ist das gut zu schaffen, wenn man etwas sehen möchte.
Ich packe die Koffer aus, durchsuche noch in Ruhe das Auto nach Gegenständen, die wir eventuell verloren haben und packe die Reisetasche auf meinen Koffer und die große Kameratasche über die Schulter. Anja nimmt ihren Koffer, den Laptop und ihre Kameratasche und so ziehen wir um 13.10 Uhr los. Im wahrsten Sinn des Wortes, eine Kofferkarre hätte keinen Zweck, denn die vielen Baustellen sind mit einer Karre mit kleinen Rädern unüberwindliche Hindernisse. Den Weg kennen wir bestens, nur die haben den gesamten Flughafen umgebaut. Bereits bei der Ankunft kamen wir an einer anderen Stelle zu den Taxen wie gewohnt. Und hier sind wir fast völlig verloren. Die Schalterhallen sind in den letzten beiden Jahren total umgebaut worden und wir irren, die Koffer hinterher ziehend, herum. Plötzlich stehen wir vor einem Bretterverschlag mit einer Tür und es geht nicht weiter. Da kommen zwei Flugbegleiterinnen und Anja fragt nach dem Air Berlin Schalter. Die Dame erklärt uns den Weg und danach haben wir erst die Hälfte des Weges geschafft. Noch vor zwei Jahren waren wir vom Parkhaus aus fast direkt am Condor - Schalter gewesen, jetzt müssen wir mit dem Gepäck durch den gesamten Flughafen laufen. Hoffentlich wird das bis zu den Spielen besser, sonst hagelt es massig Kritik von den Journalisten.
Geschafft, um 13.45 Uhr sind wir endlich am Schalter der Fluggesellschaft. Wir können schon einchecken und sind froh, die Koffer endlich los zu sein und erst in Düsseldorf wieder zu sehen. Ich packe zuerst Anjas Koffer auf die Waage und der ist mit 28 Kilo auch weit unter der Höchstgrenze. Danach ist mein Koffer dran und der hat 32,9 Kilogramm. Was für ein Verbrechen. Die ältliche Dame hinter dem Counter verzieht das Gesicht und fängt an zu meckern. Das ginge nicht, viel zu schwer und der Koffer darf ohne Aufpreis auf gar keinen Fall mit. Da platzt mir buchstäblich der Kragen. Erst der lange, schweißtreibende Weg durch die Baustelle Flughafen und jetzt das. Ich poltere los, ob ich wegen der 900 Gramm eine Waage mit in Urlaub nehmen soll und sie möge doch bitte den anderen Koffer zurückholen, damit wir umpacken können und außerdem und überhaupt haben wir pro Person in der Relax Class zwei mal 32 Kilo Freigepäck pro Person und ob sie nicht rechnen könne. Ich bin puterrot im Gesicht und die Lady auch. Ein Mann hinter den Schalter hat das alles mitbekommen und klärt die Dame auf, dass sie am Schalter der Relax Class sitzt und hier andere Gepäckgewichte berücksichtigt werden müssen. Schließlich zahlen wir den doppelten Preis für das viele Gepäck und die breiten Sitze. Sie wird noch roter im Gesicht und murmelt sogar so etwas wie eine Entschuldigung. Nur um die Eintrittskarte in die Lounge muss ich noch bitten, sie war wirklich das erste Mal an diesem Schalter. Es sei ihr verziehen.
Nach dieser emotionalen Viertelstunde gehen wir auch sofort zum Sicherheitscheck. Ich bin sofort durch, nicht einmal meine Kamera, die beim Hinflug noch auf Sprengstoff abgetupft wurde, findet Beachtung. Aber Anja hat einen Kontrolleur erwischt, der wohl Langweile hat. Er nimmt aber auch jedes Stück Handgepäck von ihr auseinander. Der Computer wir ein- und ausgeschaltet, die Kamera genau untersucht und der Lederrucksack genauestens inspiziert. Wir haben bereits so viel hinter uns, dass wir auch das mittlerweile stoisch über uns ergehen lassen. Um 14.10 Uhr betreten wir die Premium Plaza Lounge, so nennt sie sich zumindest, und zeigen unsere Eintrittskarten vor. Die Lounge gehört der Korean Air, ist erstaunlicherweise voll und wir bekommen mit Glück in einem Seitenflügel einen Sitzplatz. Bis zum Boarding haben wir noch fast zwei Stunden Zeit und die wollen wir hier mit kostenlosen Getränken und Speisen auch verbringen. Anja wartet am Tisch und ich gehe erst einmal sondieren, was es so alles an der Theke gibt. Ich nehme mir erst einmal einen Kaffee und wende mich wieder unserem Platz zu. Da steht an einem schönen Fensterplatz ein Paar auf und ich setze mich sofort dort hin. Da Anja mir den Rücken zudreht, warte ich noch kurz und laufe schnell zu ihr, um den Umzug bekannt zu geben.
Hier sitzen wir sehr gut und haben durch die Fenster das Terminal schön im Blick. Wir können die Maschinen beobachten, wie sie be- oder entladen werden und den ganzen Betrieb eines Flughafens um die Maschinen herum. Anja holt sich eine Graupensuppe (brrrr) und ich nehme mir eine Nudelsuppe. Beide sind sehr gut, sogar die Graupen, und dazu trinken wir unseren heiß geliebten Cranberry Saft. Gegen 15 Uhr landet unser Air Berlin Airbus und dockt an. Wir können gut beobachten, wie er entladen und danach mit unseren Koffern und dem Catering neu bestückt wird. Für einen Milchkaffee reicht die Zeit noch, doch um 15.35 Uhr brechen wir langsam zum Gate 54 auf. Die Relax Class darf zuerst einsteigen, da die Maschinen von Air Berlin diese Klasse besonders abgetrennt haben. Bei Condor mussten wir bis zum Schluss mit dem Betreten der Maschine warten, weil die anderen Fluggäste zuerst durch die ersten Sitzreihen nach hinten müssen.
Um 16 Uhr ist es endlich so weit. Wir dürfen boarden. Zeitungen gibt es wie immer reichlich und ich nehme eine Bildzeitung und eine TV Spielfilm als Lektüre mit. Wir sitzen in Reihe 1 auf Platz H + K, wie gebucht und in Düsseldorf bei Abflug bestätigt. Wenn wir mit dem Wind Glück haben und die Maschine nach Westen startet, haben wir auf dieser Seite wieder einen tollen Blick auf Vancouver und die Rocky Mountains. Das Boarding geht erstaunlich schnell und bereits um 16.15 Uhr werden die Türen geschlossen. Allerdings verbleibt die Maschine noch bis 16.30 Uhr am Gate und ich lästere heimlich, ob wir wieder einen Zusammenbruch wie 2006 haben, weil wir so lange stehen. Aber dann geht ein Ruck durch die Maschine und wir werden zurückgedrückt. Der Airbus muss jetzt noch das komplette Flughafenterminal umrunden, um zu seiner Startbahn zu gelangen. Endlich, um 16.50 Uhr brüllen die Turbinen auf und wir werden in unsere Sitze gedrückt. Wie ich vermutet habe, starten wir nach Westen heraus und ich kann sehr schöne Aufnahmen von der Downtown, dem Stanley Park und der Lions Gate Brücke machen. Auch das Skigebiet am Mount Whistler ist sehr gut zu erkennen. Langsam erklimmt der Flieger seine Reisehöhe und erst nach einer Stunde beginnt die Crew mit dem Service. Auf dem Hinflug haben wir bereits nach wenigen Minuten etwas Flüssiges bekommen, aber irgendwie ist diese Crew mit etwas anderem beschäftigt als mit uns doofen Passagieren.
Um 17.50 Uhr bekommen wir ein Wasser und dürfen das Hauptgericht bestellen. Der nächste Schock, es gibt scheinbar nur ein Gericht und zwar Hähnchenbrust, das billigste vom Billigen. Aber dafür dürfen wir zwischen einer Saltimbocaart und einer Gemüsenudelart wählen. Sehr einfallsreich. Um 18.30 Uhr gibt es heftige Turbulenzen. Über dem Norden von Zentralkanada muss eine höllische Hitzewelle herrschen. Ich sehe von meinem Fensterplatz aus unter uns viele große Rauchsäulen aufsteigen, die von großen Waldbränden ausgehen. Dann endlich, um 18.45 Uhr gibt es die Vorspeise, einen Salat und Prager Schinken mit Melonenspalten. So steht es jedenfalls auf der Karte. Um 19.05 Uhr wird sofort das Hauptgericht nachgeschoben. Ich werde jetzt nicht schreiben, wie es schmeckt. Wenn jemand von dieser Fluggesellschaft das hier liest, könnte er mich wegen Verleumdung anzeigen, denn ich habe von dem Essen ja kein Beweisstück mehr. Aber es war der bezahlten Klasse in höchstem Maße unwürdig. Das Essen von Condor auf unseren letzten Flügen war um vieles besser und der Klasse würdig. Hoffentlich war das nur ein Ausrutscher des kanadischen Caterers. Zum Abschluss gibt es noch einen versöhnlichen Campari Orange für Anja und einen Baileys mit Eis für mich, dann noch eine Käseschnitte mit Kaffee, Tee und eine große Flasche Wasser.
Gegen 19.55 Uhr bekomme ich die Anweisung, ich schreibe Anweisung und es ist eine Anweisung im Befehlston eines Stabsunteroffiziers, den Fensterladen nach unten zu schieben. Die Purserette hat Nachtruhe verordnet und alle Passagiere haben ab sofort zu schlafen oder sich zumindest muxmäuschenstill zu verhalten. Ich klappe den Fernseher aus der Armlehne und sehe mir den Film Street Kings mit Keanu Reeves an. Der Film hat eine SFK 18 Kennzeichnung und wird hier im Bordkino gezeigt. Da auch kleinere Kinder hier vorne sitzen, ist das für mich sehr unverständlich. Nach dem Film, der übrigens auch durch Forest Whitaker sehr gut ist, verlange ich beim Unteroffizier eine Decke, rolle mich ein und kann tatsächlich von 22.15 Uhr bis 23.45 Uhr schlafen.
Jetzt werde ich unsanft geweckt, denn es gibt erneut Turbulenzen und zwar von der Art, die ich, und vermutlich die anderen Passagiere auch, gar nicht mögen. Gut das wir, Anja und ich machen das grundsätzlich, immer angeschnallt sind. Die Maschine haut es rauf und runter und es rappelt die gesamte Verkleidung. Gut, dass uns dieser Flieger nicht gehört, aber in der Luft sollte er schon bleiben. Der Kapitän meldet sich, dass wir auch weiterhin mit dieser Luftschotterpiste rechnen müssen und der Flug weiter etwas unbequem bleiben wird.
Um 24 Uhr kommt wieder der Unteroffizier und wir sollen jetzt die Fensterblenden wieder nach oben schieben. Draußen ist heller Sonnenschein und wir sind über Island. Das Navigationsfernsehen gibt es bei Air Berlin nicht. Weder auf dem Hin- noch auf dem Rückflug war es zu sehen. Was bei anderen Fluggesellschaften mittlerweile seit Jahren Standard ist, wird hier auf beiden Flügen und unterschiedlichen Maschinen mit defekten Geräten erklärt. Seltsam. Ich stelle meine Uhr um 9 Stunden vor und über Schottland bekommen wir ein Frühstück. Das war wenigstens auch Standard, mehr nicht, aber genießbar.
Es ist 9.30 Uhr und wir überfliegen Schottland. Ich drehe mich noch einmal in meine Decke ein und schlafe tatsächlich bis 10.50 Uhr. Erst durch die Drosselung der Motoren und den beginnenden Landeanflug werde ich wieder wach. Jetzt aber. Kamera raus und das Ruhrgebiet gefilmt. Wir überfliegen Bochum und sehen in der Ferne die Arena auf Schalke, die Innenstadt von Essen, Kettwig, die fast 2 Kilometer lange Ruhrtalbrücke und setzen dann zur Landung in Düsseldorf an. Um genau 11.12 Uhr setzt der Airbus auf der hinteren Landebahn bei regnerischem Wetter auf. Kaum 8 Minuten später steht die Maschine am Gate und wir verlassen um 11.20 Uhr den Flieger. Die Flugleistung ist gut, der Service grottenschlecht, so unser Resümee für diesen Rückflug.
Für unsere Maschine wird Band 18 angezeigt und es dauert eine Weile, bis wir es erreichen. Es steht noch, klar, wir sind ja auch vorne die Ersten aus der Maschine. Endlich, um 11.45 Uhr läuft das Band an und wir haben großes Glück. Bei dieser Fluggesellschaft gibt es für unsere Klasse einen extra Kofferservice, das Gepäck soll zuerst kommen. In Vancouver hat sich niemand daran gehalten, wir waren da fast die letzten, die das Gepäck bekamen. Aber hier in Düsseldorf kommen unsere Koffer tatsächlich zuerst aus dem Tunnel. Anja hat hier gleich eine Kofferkarre besorgt und ich lade alles darauf. Durch den Zoll gibt es kein Problem, und wenn, wir haben keine Artikel über der Freigrenze dabei. Nichtraucher und Nichttrinker sind da im Vorteil. Und das Bier ist für mich jetzt eh wieder gestrichen. Hinter der Automatiktür wartet Martin auf uns und wir sind um 11.55 Uhr im Parkhaus. Keine 30 Minuten später sind wir in unserem Zuhause im Düsseldorfer Süden.

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Reifenmalerin


Fährterminal Spur 2


Einfahrt in die Fähre


Fast Pole Position

 

 


Ablegen nach Vancouver

 

 


Schöne Inselwelt

 

 


Gegenfähre

 

 


Neue Beschilderung

 

 


Baustelle Parkhaus

 

 


Flughafen Vancouver

 

 


Abflugtafel

 

 


Das neue Terminal

 

 


Ankommender Airbus

 

 


Boardingtime

 

 


Stanley Park

 

 


Mount Whistler

 

 


Rocky Mountains

 

 


Waldbrände

 

 


Mitternachtssonne

 

 


Gepäckband