Anjas und Winfrieds Reiseseite
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Im Westen Kanadas und der USA

vom 14. Juli bis 12. August 2008

Samstag 09.08.2008

Victoria Tag 1

Es ist schlichtweg zum Haare ausraufen. Seit 6 Uhr ist es mit der Ruhe vorbei und hinter dem Hotel die Hölle los. Mehrere Reisebusse lassen bereits die Motoren laufen, Ladeklappen werden zugeschmissen und Reisende teilen lautstark ihre Anliegen mit. An Weiterschlafen ist nicht mehr zu denken. Dabei können wir es jetzt die letzten Tage ruhig angehen lassen. Ich bin so wütend, dass ich bereits um 7 Uhr das Bett verlasse und das Bad heimsuche. Danach schnappe ich mir 2 meiner Hosen und bringe diese mit einem Zettel unserer Zimmernummer zur Rezeption. Die nette junge Asiatin von gestern hat erstaunlicherweise erneut Dienst und ich trage ihr meine Beschwerde über das Theater vor unserem Zimmer vor. Sie schaut noch einmal in ihren Computer und schüttelt den Kopf. Da kommt mir eine Idee. Wir haben bereits so viel Geld für diese bis hierher schöne Reise ausgegeben, da sollen die letzten zwei Nächte nicht noch zum Desaster werden. Ich frage nach einer noch besseren Zimmerkategorie, wenn möglich mit Blick auf den Hafen. Nach wenigen Sekunden hellt sich der Blick der jungen Asiatin auf. Sie hat eine Ecksuite mit Blick auf Hafen und Parlament, wir müssten allerdings noch einmal 60 Kan$ Dollar pro Nacht zuzahlen. Ich sage sofort zu, ohne mit Anja Rücksprache zu halten, denn auch sie ist über das Theater vor dem Zimmer nicht glücklich. Die Suite wird an diesem Morgen frei und wir bekommen sie. Dafür müssen wir unsere Koffer gepackt im Zimmer bereitstellen. Wenn wir dann am Nachmittag von unserem Stadtbummel zurückkommen, wird unser Gepäck bereits im neuen Zimmer sein und wir erhalten hier an der Rezeption die Keycards. Auch meine Hosen erhalten bereits auf dem Zettel die neue Zimmernummer.
Ich gehe zurück ins Zimmer 227 und teile Anja die frohe Nachricht mit. Sie ist ebenfalls froh, diesem Zimmer zu entkommen. Es ist ein sehr schönes, großes und gemütliches Zimmer, aber die Lage direkt über dem Hinterausgang mit Sicht auf ein weiteres Hotel und die Busse ist einfach schrecklich. Um 8.30 Uhr sind wir im Restaurant des Hotels. Eigentlich gehen wir in großen Städten gerne in einen benachbarten Coffeeshop, aber hier in Victoria hatten wir vor 2 Jahren in der Umgebung des Hotels keinen gefunden. Wir mussten bis in den „Foot Court“ im 3. Stock von „The Bay“, um ein warmes Frühstück zu bekommen. Das wollen wir uns heute ersparen. Das Frühstücksbuffet ist sehr gut, Anja bestellt sich aber nur zwei Eier mit Toast. Sie möchte am Montag in ihren Sitz passen, bemerkt sie spitz in meine Richtung. Ich bediene mich reichlich am Buffet, denn der Tag wird lang werden. Wir wollen erst am Abend in einem speziellen Restaurant zum Essen gehen. Gegen 9.30 Uhr sind wir zurück im Zimmer und packen unsere Koffer. Anja hatte schon viel herausgelegt, weil wir ja für die Rückreise die Koffer völlig neu packen müssen. Aber der Umzug in ein besseres Zimmer ist uns diese Arbeit wert. Nach 30 Minuten sind die Koffer und die Reisetasche gepackt und wir legen einen Zettel mit dem Tip für den Boy obenauf. Da gehen wir sicher, dass der Transport ohne Verlust verläuft. Danach verlassen wir Zimmer 227 ohne uns noch einmal umzudrehen und gehen zur Rezeption. Ich halte der jungen Asiatin einen Geldschein entgegen, warum soll nur der Boy etwas bekommen, aber sie lehnt freundlich und bestimmt ab. Das sei Service, sagt sie und der Fall ist für sie damit erledigt. Wir müssen das akzeptieren, wollen uns aber für sie etwas überlegen.
Danach gehen wir zu unserem Auto in die Tiefgarage. Die etwas wertvolleren Sachen, die wir nicht mitschleppen können und dem Boy auch nicht überlassen wollen, deponieren wir unter unserer Fleecedecke im Kofferraum. Die Garage ist mit Kameras ausgestattet und bewacht, aber ein mulmiges Gefühl bleibt trotzdem. Jetzt geht es aber los. Wir haben einen Termin mit einer sehr schönen Stadt, der Hauptstadt von British Columbia, Victoria. Und das Wetter spielt mit, es ist zwar nicht so wolkenlos schön und warm wie 2006, aber für einen Stadtbummel gut genug. Da wir Parlament, Hafen und Fairmont Hotel schon ausreichend fotografiert haben, gehen wir an der Warf Street direkt am Hafen in das etwas versteckt liegende Devisenbüro und tauschen meine restlichen Reiseschecks ein. Ich habe 200 Kan$ in American Express Schecks und bekomme dafür 194 Kan$ Bargeld ausbezahlt. Das ist ein gutes Geschäft, denn wir hatten in Deutschland die Devisen zu einem für uns besseren Kurs gekauft und jetzt nur die 6 Kan$ verloren.
Wir streben direkt weiter die Government Street hinauf bis zum „The Bay“. Diese Kaufhauskette entwickelte sich aus dem ältesten eingetragenen Unternehmen in Kanada, der Hudson’s Bay Company, die bei der Besiedlung des riesigen Landes die Vormachtstellung für den Handel jeglicher Art hatte. Wir haben außer der Kosmetik für eine Kollegin, von der wir bereits in Vancouver etwas gekauft haben, noch keine Mitbringsel. Außer meinem indianischen Halsschmuck haben wir für uns selbst ebenfalls noch keine Souvenirs. Wir möchten für Martin Jeans mitbringen, wenn möglich Levis 501 in schwarz und blau. In „The Bay“ ist schnell die Jeansabteilung gefunden und auch eine bemühte Verkäuferin. Hier in Nordamerika gibt es die Jeans mit Weiten- und Längenangaben, aber die Gute müht sich umsonst. In der passenden Größe und Farbe hat das Kaufhaus keine Jeans für uns. Aber einen entscheidenden Tipp. Nur zwei Blocks die Government Street weiter gibt es einen Levis Laden, der wird die passenden Hosen doch führen?
Wir bedanken uns artig und beschließen, erst die Jeans zu kaufen und dann hier im Kaufhaus weiter zu shoppen. Der Jeansladen ist sofort gefunden und die beiden sehr jungen Verkäuferinnen helfen uns sofort, da der Laden leer ist. Leider finden sie nur eine Jeans unserer gewünschten Größe in schwarz. Die Original Levis 501 Jeans kostet hier 60 Kan$ plus Tax (Steuern). Umgerechnet sind das an die 45 €uro. So günstig bekommt man diese Hosen in Deutschland kaum, hat man uns gesagt. Wir haben jetzt um 11.15 Uhr Appetit auf ein Eis und einen Kaffee. Da fällt uns Willies Bakery ein, die wir 2006 entdeckt haben. Die liegt um die Ecke auf der Johnson Street an der Ecke zur Waddington Alley. Hier gibt es gutes Eis und guten Kaffee. Aber es ist wie verhext, der Laden ist voll mit Menschen, die noch frühstücken. Es ist kein Platz mehr frei. Wir trollen uns und gehen zurück zum „The Bay“. Hier setzen wir unsere Einkaufstour mit dem Verlangen der Kollegin nach noch mehr Exclamation fort. Vor allem das schwarze Fläschchen haben wir noch nicht. Aber auch diese Verkäuferin hat es nicht und gibt uns einen Tipp: Shoppers Drugstore auf der Douglas Street führt dieses Zeugs. Zu diesem Laden müssen wir das Kaufhaus nur zur anderen Straßenseite verlassen. Gleich links ist dieser Laden und auch hier haben wir mit einer Fachverkäuferin Glück. Die kennt sich aus und teilt uns mit, dass das schwarze Exclamation eine Sonderserie für das Weihnachtsgeschäft 2005 war und schon lange nicht mehr vertrieben wird. Da wir das weiße Zeug seit Vancouver zu einem Sonderpreis haben, kaufen wir nichts und gehen zu „The Bay“ zurück. Direkt neben dem Eingang der Douglas Street gibt es einen CD-Laden. Da es nicht wie bei den DVD’s regionale Beschränkungen und eine andere Fernsehnorm gibt, kann man CD’s beruhigt kaufen. Für meinen Film von diesem Urlaub suche ich noch schöne Country Music, vor allem von Willie Nelson und John Denver. Mit Tax haben mich die Scheiben 24 Kan$ gekostet. Für Original-CD’s ein günstiger Preis. Da die Schnalle eines Kofferbandes unterwegs kaputt ging, haben wir auch hier für Ersatz gesorgt. Es ist 12 Uhr und wir streben nach oben in die uns bekannte Food Arena. Ich hole mir einen gekühlten Mini Maid Apfelsaft, Anja stellt sich für einen frisch gepressten, exotischen Saft an. Nach 30 Minuten sind wir gut erholt und suchen einen Buchladen. Anja meint, hier in Kanada ein deutschsprachiges Buch, noch besser einen Roman zu bekommen. Aber nach mehreren Bookstores geben wir auf, es gibt keine.
Leider fängt es leicht zu regnen an und wir stellen uns kurz unter. Der Schauer dauert nur ein paar Minuten und wir laufen zurück in Richtung Hotel. Dabei kommen wir an einem speziellen Schokoladengeschäft vorbei, dass wir uns merken. Um 13.40 Uhr sind wir in der Old Spaghetti Factory von Victoria. Der Besuch in dieser sehr bekannten Restaurantkette in Vancouver hatte ja zu Beginn des Urlaubs wegen des Stromausfalles nicht geklappt. Aber hier bekommen wir für 20 Uhr einen Tisch und wir freuen uns schon jetzt auf den Abend.
Um 14 Uhr sind wir wieder im Hotel. Unsere Asiatin ist nicht da, aber wir fragen dennoch nach unserem neuen Zimmer. Es ist fertig – Hurrah. Wir bekommen die Keycards für die Tür und gehen zum Aufzug, um damit in den vierten Stock zu fahren. Das Zimmer 452 befindet sich in dem Hotelflügel, der zum Hafen hin zeigt und vor Kopf am Ende des langen Flures. Ich schiebe meine Karte in den Schlitz des Öffnungsmechanismus an der Tür und es surrt leise. Die Tür öffnet sich und wir stehen in einem Vorraum, eine Art Diele. Danach öffnen wir eine weitere Tür und stehen im Wohnzimmer der Suite. Links ein hoher Schrank mit Fernseher, daneben ein Schreibtisch mit Internet-Anschluss und Telefon und rechts gegenüber steht eine Sitzgruppe mit Tisch und zwei Sesseln. Diese zeigen auf die völlig verglaste Wohnzimmerfront und den hinter den Scheiben sichtbaren Hafen. Die linke Scheibe ist eine Schiebetür und die öffnet sich zu einem Balkon mit Stühlen. Rechts ist eine große Schiebetür, hinter der sich das Schlafzimmer befindet. Neben den riesigen zwei Queenbetten gibt es hier auch einen Fernsehschrank und eine Sitzcouch. Auch die Front zum Hafen und eine Eckseite sind verglast. Auf dieser Bettseite gibt es ebenfalls einen Balkon mit Stühlen und den Blick auf das Parlamentsgebäude. Neben dem zweiten Bett führt eine Tür in die Toilette und von da durch eine weitere Tür in das Badezimmer. Von da aus geht es wieder in den Vorraum hinter der Eingangstür. Wir sind sprachlos. Mit so einer Suite hatten wir nicht gerechnet. Unser Gepäck thront bereits auf zwei Böcken vor den Betten und es liegt ein Zettel oben auf. Thank You! Mr. Wurzel. Enjoy the rest of your stay. Bryan - Bell Service. Er hat sich also über den Schein gefreut und wir freuen uns über das schöne Zimmer. Der jungen Asiatin müssen wir auch noch was Gutes zukommen lassen, aber da sie nicht Dienst hat, verschieben wir das auf morgen.
Wir trennen uns von dem schönen Zimmer und fahren wieder in die Tiefgarage. Hier habe ich meine große Kamera unter der Decke im Kofferraum des Autos geparkt. Die Garage ist bewacht, aber dennoch bin ich froh, das Auto unversehrt vorzufinden. Ich setze den Wagen auch noch um, in eine Box näher am Ausgang und somit am Aufzug. Da brauche ich das Gepäck am Montag nicht so weit durch die Garage zu schleppen. Inzwischen kennen wir uns in den unteren Katakomben des Hotels gut aus und benutzen einen Schleichweg am Fitnessraum und der kleinen Bank vorbei zu einem Bistro. Leider ist gerade eine Großfamilie vor uns und der Mann hinter der Theke allein. Da er jeden Kaffee frisch an einer Maschine zubereiten muss, dauert die ganze Prozedur schier endlos lange. Dann endlich um 14.30 Uhr können wir zwei Stücke Kirschkuchen ergattern. Die verschleppen wir in unsere Suite und ich haue mich erst einmal auf das riesige Bett. Wir sind von den letzten Tagen ganz schön geschafft und schlafen tief und fest bis der Wecker sich um 16 Uhr meldet.
Mit einem ganz kleinen schlechten Gewissen stehe ich auf und beschäftige mich mit der Kaffeemaschine. Nachdem ich 1993 am Lake Tahoe in Kalifornien mal eine Überschwemmung mit einer Kaffeemaschine verursacht hatte, schaue ich mit dieses Brühgerät genauer an. Dann springe ich schnell unter die Dusche und überbrücke damit die Wartezeit auf den Kaffee. Anja hat sich einen der weißen Frottier-Bademäntel des Hotels aus dem Schrank im Flur genommen und schaut im Fernsehen die Olympischen Spiele in Peking an. Die haben gerade erst begonnen. Das ist eine sehr gute Idee, denke ich und nehme den anderen Bademantel vom Kleiderbügel. Leider haben die Verantwortlichen des Hotels hier eine Kindergröße :-) hingehängt. Das Kleidungsstück klafft vorne mindestens zehn Zentimeter auseinander. Ich lasse den Mantel trotzdem an und betrete das Wohnzimmer damit. Anja bekommt einen Lachkrampf und will nach ihrer Kamera grabschen, was ich aber mit dem Hinweis auf einen ernsthaften Ehekrach zu verhindern vermag. Es ist jedenfalls ein sehr lustiges Kaffeetrinken mit gutem Kirschkuchen.
Danach brenne ich, mittlerweile ohne den lustigen Bademantel und wieder in der Trainingshose, alle Digitalfotos auf die gekauften 5 DVD-Rohlinge. Zwischendurch sortiere ich die Rechnungszettel, die wir überall in den Restaurants und Läden zur Dokumentation und Erinnerung an die Reise mitnehmen, in die entsprechenden Tagesfolien. Das muss ich aber nur für die letzten Tage hier an der Küste nachholen. Zwischendurch hören wir plötzlich laute Marschmusik. Aus der Seitenstraße zwischen Parlament und unserem Hotel kommt eine kleine schottische Musikkapelle und dahinter ein paar ältere Soldaten in ihren Uniformen. Es muss sich um eine Veteranenparade handeln, dass kann ich durch das Zoomobjektiv meiner Kamera auf einer der Fahnen erkennen.
Wir selbst marschieren um 19.40 Uhr los. Weit ist es zur Spaghetti Factory nicht, aber da es mehrmals geregnet hat, kommen wir vielleicht nicht so schnell voran. Kurz nach dem Hotel kommt noch eine Veteranenparade, oder ist es die gleiche noch einmal, und wir schauen den berockten Schotten zu. Über dem „The Empress“ Hotel der Fairmont Kette stehen gleich zwei Regenbögen hintereinander über den gesamten Horizont. So ein Phänomen haben wir noch nie gesehen und ich bin froh, die kleine Videokamera mitgenommen zu haben, mit der man auch leidlich Fotos machen kann. Bereits 19.55 Uhr sind wir in der Factory, müssen aber noch 7 Minuten warten. Ich bekomme mit, dass man einen freien Tisch ohne Reservierung erst in 50 bis 60 Minuten erhält. Der junge Kellner ist sehr nett, begrüßt uns freundlich und führt uns durch das gesamte Lokal an unseren Tisch. Der Laden hier ist gerammelt voll, jeder Tisch ist voll besetzt. Er reicht uns die Karte und wir bestellen schon einmal ein Local Pale Ale. Das Restaurant hier befindet sich im ehemaligen Bahnhof von Victoria. Deshalb auch die gute Lage direkt hinter dem Fairmont Hotel. Früher, zur Hochzeit der Eisenbahn in Kanada, baute die Fairmont Kette ihre Hotels direkt an den Bahnhöfen der großen Städte. Meist waren sie sogar miteinander verbunden, damit die betuchten Reisenden nicht auf dem Gang vom Zug ins Hotel bei Regen nass wurden. Der Kellner bringt unser Bier und einen Korb mit sehr leckerem Brot sowie zwei Buttertöpfchen mit und ohne Knoblauch darin.
Wir nehmen das Essen als Menü. Da bekommt jeder zuerst eine sehr leckere Minestrone, die ich bereits 2006 kennen gelernt hatte. Anja hat danach die Spaghetti mit scharfer Bologneser Soße und ich bestelle die als sehr gut beworbene Lasagne nach Großmutters Geheimrezept. Zum Nachtisch gibt es noch eine Kugel Eis für jeden. Die Keimzelle dieser Restaurantkette soll das Lokal in Vancouvers Altstadt „Gastown“ sein. Mittlerweile kennen wir aber Restaurants in Banff und hier in Victoria. Es gibt in British Columbia und Alberta mittlerweile 11 Restaurants und dazu noch die Filialen in Toronto und Winnipeg. Das Lokal können wir uneingeschränkt empfehlen, es schmeckt sehr gut und ist dazu preisgünstig. Nur reservieren sollte man vorsichtshalber.
Es ist 21.15 Uhr und wir sind zurück im Hotel. Da wir am Nachmittag geschlafen haben, sind wir nicht sehr müde und gehen noch in die Bar. Im Hotel in einem der großen Konferenzräume findet eine Hochzeitsfeier statt. Auf dem Flur vor der Bar und in der Hotelhalle ist ordentlich was los. Die Bar ist aber erstaunlicherweise leer. Da die Plätze in der Nähe des Tresens alle für die Partyteilnehmer reserviert sind, setzen wir uns an einen Tisch im hinteren Teil des Raumes. Anja bestellt ihren Campari Orange und ich ein Local Pale Ale. Die obligatorische Schale mit Erdnüssen räkelt sich unwiderstehlich genau vor mir auf dem Tisch und obwohl ich gut gegessen habe, muss sie für diese dreiste Tat ihren Inhalt zum Teil opfern. Um 22.30 Uhr haben die ersten Gäste der Hochzeitsparty keine Lust mehr auf die Familie und stürmen die Bar. Es wird schnell sehr voll und damit auch ungemütlich laut. Wir fangen den Kellner während der Bestellaufnahme ab und bezahlen unsere Getränke.
Gegen 22.25 Uhr sind wir zurück in unserer schönen Suite und begehen erst einmal die Balkone. Es ist wunderbar warm draußen und die Blicke auf den Hafen und auf das mit tausenden von Glühlampen beleuchtete Parlament bleiben unvergesslich. Anja schnappt sich den Computer und spielt noch ihr Lieblingsspiel, ich schließe die Schiebetür zum Schlafzimmer und lese mir die Ausarbeitung für den nächsten Tag durch. Danach ist Bettruhe.

nächster Tag

 

 

 

 



Klick für große Bilder:


Blumenschmuck


Totempfahl


Blumen und Fähre


Ehemaliges Fort Victoria

 

 


Visitor Center

 

 


Captain Cook

 

 


Wohnzimmer

 

 


Schlafzimmer 1

 

 


Schlafzimmer 2

 

 


Hafen links

 

 


Hafen rechts

 

 


Parlament

 

 


Veteranenparade 1

 

 


Veteranenparade 2

 

 


Regenbogen links

 

 


Regenbogen rechts

 

 


Spaghetti in der Factory

 

 


Großmutters Lasagne

 

 


Blick vom Balkon 1

 

 


Blick vom Balkon 2