Anjas und Winfrieds Reiseseite
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Im Westen Kanadas und der USA

vom 14. Juli bis 12. August 2008

Freitag 08.08.2008

Lake Crescent - Port Angeles - Victoria

EsHeute reisen wir zurück nach Kanada, und zwar mit der Fähre Coho von Port Angeles nach Victoria. Ich habe die 17.15 Uhr Fähre reserviert, weil wir nicht so früh im Hotel einchecken können und sonst mit dem Auto in Victoria herumfahren müssten. Wir haben demnach sehr viel Zeit und wollen hier im nördlichen Gebiet des Olympic Nationalparks noch einige „points of interest“ besuchen. Wir stehen um 7 Uhr auf und sind um 7.55 Uhr im Restaurant zum Frühstück. Auch hier ist kein kleiner Coffee Shop in der Nähe. Das erste Mal auf unserer Reise gibt es ein Frühstücksbuffet. Während ich mich mit dem Üblichen bediene, hat Anja Appetit auf Spiegeleier und gerät an eine leicht korpulente Dame. Ich habe mein Frühstück schon fast beendet, da kommt die Lady mit einer kleinen Pfanne an unseren Tisch und entlockt dieser tatsächlich ein Spiegelei. Sie serviert es Anja und strebt zurück zu ihrem kleinen Gaskocher, um das zweite Spiegelei zu braten. Glücklicherweise habe ich keinen Appetit auf „sunny side up“, sonst säßen wir immer noch am Lake Crescent. Anja hat sich während der Wartezeit mit Ananas und Joghurt gesättigt.
Trotz der Spiegeleier sind wir um 8.50 Uhr zurück im Zimmer und packen unsere Koffer, die ich dann nach und nach den Fußweg zum Parkplatz entlang rolle. Danach verabschieden wir uns mit leichtem Grollen von den Höllenmaschinen vor der Zimmertür und fahren zum Auschecken zum Haupthaus. Hier beschweren wir uns natürlich, die Lady schaut aber nur etwas verständnislos und tut so, als sprächen wir Kanton-Chinesisch. Egal, hier werden wir so schnell nicht wieder her kommen und wenn, dann buchen wir ein anderes Haus, da sind die Maschinen an der Seite aufgestellt, wo sie nicht stören. Es ist immer noch schönes Wetter hier, aber im hinteren Teil des Sees hängt dichter Nebel. Ob dieser uns wieder den Tag verdunsten will? Jedenfalls gibt der See ein sehr schönes Panorama ab und ich hole mein Stativ aus dem Auto. Anja montiert die Kamera darauf und richtet sie auf einen alten Baumstamm am Ufer aus. Ich setze mich und Anja betätigt den Selbstauslöser. So geht es auch und wir brauchen keine anderen Personen zu bitten. Natürlich werden die Fotos auf dem Display betrachtet und für gut befunden.
Gegen 9.40 Uhr verabschieden wir uns von der Lake Crescent Lodge und fahren zurück zum Highway 101. Von hier bis Port Angeles sind es nur 70 Kilometer. Da wären wir viel zu früh und wüssten nicht, was wir in diesem Ort anstellen sollen. Ich habe vorher die Karte studiert und den Ort Neah Bay entdeckt. Dieser liegt gut 70 Kilometer in entgegen gesetzter Richtung in einem Indianerreservat. Die Straße dahin soll eine Herausforderung an das fahrerische Können des Autolenkers sein und immer einer wilden Küstenlinie der Strait of Juan de Fuca folgen. Diese Kampfansage nehme ich an. Zunächst fahren wir immer am Lake Crescent entlang ein ganzes Stück die 101 zurück bis zum Ort Sappho. Hier biegen wir dann rechts auf die Landstraße 113 nach Clallam Bay ab. Vor Clallam Bay biegen wir auf die 112 ein und sind kurze Zeit später, um 10.35 Uhr, in diesem Küstenort. Natürlich ist hier wieder Nebel. Nicht ganz so dicht wie direkt an der Pazifikküste, aber um wenig zu sehen, reicht es auch.
Wir folgen der 112 weiter und kommen hinter der Abzweigung nach Swan Bay und Ozette bald wieder an die Küste. Hier beginnt jetzt ein wirklich traumhafter Küstenabschnitt. Die Straße ist einfach klasse. Sie folgt streng der Küstenlinie, ganz nahe am Wasser entlang um sich dann wieder in engen Kurven hoch über eine Felskante windend und wieder herab dem Ufer zu nähern. Und hierin liegt die fahrerische Herausforderung. In einer engen Kurve kommt mir einer dieser langen Holzlaster entgegen und schneidet diese natürlich in voller Fahrt. Vollbremsung und rechts heranlenken - es müssen Millimeter gewesen sein, die wir uns verpasst haben. Zuerst wollte ich auf den Schreck hin stehen bleiben, dann fiel mir aber der nachfolgende Verkehr ein und gebe wieder Gas, um die Rechtskurve schnell zu verlassen. Glück gehabt und gut gegangen, denken wir beide und ich fahre ab sofort erheblich langsamer und vorsichtiger in eine der steilen, nicht einsehbaren Kurven hinein. Unterwegs gibt es an der Straße einen Campingplatz mit einladenden Restrooms, und wir nehmen diese Einladung gerne an.
Kurz nach 11 Uhr fahren wir in die Makah Indian Reservation ein und sind um 11.20 Uhr am Makah Museum und Cultural and Research Center. Der Parkplatz ist leer, wir sind scheinbar die einzigen Besucher. Mit unseren Kameras laufen wir die 100 Meter bis zum Eingang. Das Schild an der großen Doppeltür macht uns etwas stutzig. Der Eintritt kostet 16 US$ pro Person, aber der Gebrauch von Kameras jeglicher Art ist streng untersagt. Die 16 US$ sind uns gleich. Wenn damit die First Nation in der Bewahrung ihrer Kultur unterstützt werden, zahlen wir das sehr gerne. Aber warum sollen wir nicht fotografieren dürfen? Die Touristen machen doch dadurch Reklame für das Museum und die Einheimischen. Hauptattraktion des Museums sind zahlreiche Funde und Artefakte aus dem vor 500 Jahren durch eine Schlammlawine verschütteten Küstenortes Ozette. Die Funde zeigen das Leben der Indianer aus dieser Zeit, bemerkenswert ist, dass die Menschen hier keinerlei Metallgegenstände hatten. Trotzdem möchten wir gern fotografieren und hier für das Museum etwas Werbung machen, wo doch kein weiterer Besucher sich hierher verlaufen hat. Aber keine Chance. So bezahlen wir auch keinen Eintritt und fahren zurück zur Straße 112.
Bis Neah Bay sind es nur noch knapp 3 Kilometer und wir sehen voll die Trostlosigkeit eines Ortes in einem Indianerreservat. Auf den ersten Blick ist es ein typisch amerikanischer Ort, aber wenn man genau hinschaut, sieht man den Zerfall und die Ungepflegtheit der Gebäude. Am Hafenbecken drehen wir um und ich steige aus, um wenigstens ein paar Aufnahmen zu machen. Zu allem Überfluss fängt es jetzt auch noch aus dem Nebel heraus an zu regnen. Wir haben die Nase voll und machen uns schnell an den Rückweg. Jetzt fahren wir mit den langen Holzlastern in die gleiche Richtung. Das heißt, die leeren Laster kommen uns entgegen und haben den hinteren Transportteil Huckepack, sind dadurch viel kürzer und ungefährlicher in den Kurven.
Um 12.12 Uhr sind wir wieder in Clallam Bay und wenig später an der Abzweigung der 113, die wir vorhin vom Lake Crescent heraufkamen. Wir fahren aber auf der 112 weiter in Richtung Port Angeles und erreichen hinter dem Ort Pysht wieder die Strait of Juan de Fuca. Hier haben wir wieder volle Sonne und schönes Wetter und wir steuern den Pillar Point County Park an. Wir halten uns aber nicht lange auf, beobachten einige im Dunst der Wasserstraße vorbeifahrende Schiffe und einige Personen, die hier grillen. Die Straße 112 folgt eine Zeit lang der Küstenlinie, um sich dann aber wieder dem Landesinneren zuzuwenden. Vor und hinter dem Ort Joyce zweigen immer wieder Straßen zur Küste ab. Dann haben wir wieder den Highway 101 erreicht und sind schon bald in den ersten Vororten von Port Angeles.
Port Angeles ist eine typische amerikanische Reisbrettstadt. Quadratisch, praktisch und viel Verkehr. Wo die vielen Autos plötzlich herkommen, entzieht sich unserer Beobachtung. Glücklicherweise habe ich mir den Stadtplan ausgedruckt und so finden wir die Abzweigung zur Hurrican Ridge. Kurz hinter dem Ort gibt es das Olympic National Park Visitor Center. Hier treffen wir um 13.40 Uhr ein und besorgen uns schnell Info-Material. Bis zum Ablegen der Fähre haben wir zwar noch über 3 ½ Stunden Zeit, aber es sind auch fast 30 Kilometer steile Bergstraße bis zur Hurricane Ridge auf 1600 Metern Höhe zu fahren. Der Reiseführer empfiehlt bei schönem Wetter die Fahrt hinauf, allein wegen des grandiosen Panoramablicks auf die gesamten Gipfel der Olympic Mountains. Es ist schönes Wetter und deshalb halten wir uns nicht lange auf und starten. Aber schon kurz hinter dem Visitor Center steht eine große Leuchttafel mit dem Hinweis auf eine Großbaustelle mit Einbahnverkehr. Wartezeit 40 Minuten in eine Richtung. Wir überlegen kurz, denn sollten wir unglücklicherweise jedes Mal ankommen und gerade Stopp haben, stehen wir allein eineinhalb Stunden nur an der Baustelle. Und wenn wir bei der Runterfahrt beim ersten Mal nicht mit durchkommen, können auch schnell zwei Stunden daraus werden. Das ist zu riskant, die Fähre müssen wir unbedingt schaffen. Die Straße ist schmal und es gibt keine Ausweichen. In einer Lücke blinke ich und drehe halsbrecherisch um. Das ging gerade so gut.
Wir fahren auf der Suche nach einer Mall weiter durch Port Angeles, denn jetzt haben wir langsam Hunger. Aber entlang des Highway 101 gibt es jede Menge Geschäfte, aber keine Mall. Daher entschließen wir uns, direkt zum Hafen zu fahren, an der Fähre einzuchecken und dann zu Fuß in der „old town“ nach einem Lokal zu suchen. Wir biegen in das Terminal ein und werden von einer Lady an ihrem Schalter in einem Kassenhäuschen freundlich begrüßt. Ich reiche meine Reservierung heraus und wir dürfen noch 63,50 US$ Fährgebühr bezahlen. Ich hatte bereits in Deutschland 11 US$ bezahlt, aber das war nur die Gebühr für die Reservierung. In den Ferien- und Sommermonaten ist es jedoch ratsam, einen Platz auf der Fähre zu reservieren. Sonst muss man sich auf eine Spur stellen, von der aus nur Autos auf die Fähre dürfen, für die noch Platz ist. Wir aber dürfen uns auf Lane 11 stellen und sind Fahrzeug Nummer 2. Wir räumen noch das Auto ein wenig auf, da wir ja unser Gepäck am Hotel in Victoria wieder abgenommen bekommen. Dann schlendern wir in Richtung Ausgang und entdecken doch noch eine kleine Mall – The Landing prangt groß an der Front. Die Mall ist nicht wirklich groß und die Geschäfte sind nicht besonders attraktiv, aber im hinteren Teil gibt es das Restaurant Downriggers. Wir betreten das Lokal und setzen uns an einen Fensterplatz. Von hier haben wir genau unser Auto im Blickfeld, das auf der anderen Seite eines Hafenbeckens steht. Eigentlich wollen wir abends im Hotel in Victoria gut essen, haben aber dennoch Hunger. Anja bestellt Fettuccine mit Shrimps und ich begnüge mich mit einem Steaksandwich und Pommes. Kurze Zeit später kommt eine Familie mit 2 Kindern herein und setzt sich an den Nebentisch hinter uns. Die Sprache ist uns vertraut und so kommen wir ins Gespräch. Sie sind Deutsche, die in Kalifornien wohnen und hier oben in Washington State Urlaub machen. Soll man da neidisch werden??? Da wir viel Zeit haben, nehme ich noch einen Kaffee und dazu ein Eis. Die deutsche Familie ist lange weg und wir sitzen immer noch hier in Downriggers Restaurant. Aber um 16 Uhr ist es hier auch langsam langweilig und noch irgendetwas bestellen wollen wir auch nicht. Wir bezahlen die letzte Rechnung in den USA mit US$, den Rest unserer Devisen heben wir uns für den nächsten Urlaub auf.
Anschließend bummeln wir noch durch die Mall und machen noch eine Runde um einen Geschäftsblock im Hafengebiet. Viele der Läden sind geschlossen und leer und nach einem Block reicht es uns. Wir gehen zurück zum Fährterminal und weiter zu unserem Auto. Wir setzen uns hinein, machen das Autoradio an und suchen einen Sender mit Country Musik. Gegen 16.35 Uhr ist die Fähre bereits als kleiner weißer Punkt in der Ferne zu sehen. Sie schwenkt ein und legt mit dem Heck voran an der Einfahrrampe an. Diese öffnet sich und eine Schlange von Fahrzeugen ergießt sich aus dem Schiff. Um 17.02 Uhr ist die Coho, so heißt die Fähre, leer und wir dürfen einfahren. Da wir das zweite Fahrzeug in der Reihe sind, stehen wir ganz vorn an der seitlichen Ladebordwand, über die es in Victoria wieder hinausgeht. Wir schnappen die wertvollen Sachen, schließen das Auto per Fernsender ab und gehen die Treppen nach oben in die Passagierräume. Hier suchen wir einen Fensterplatz, wir können ihn aussuchen, und setzten uns erst einmal hin. Da um 17.15 Uhr die Coho ablegen soll, nehme ich mir meine Kamera und begebe mich zum Heck der Fähre. Von hier oben kann ich gut beobachten, wie noch ungefähr zehn Autos von der Spur mit Autos ohne Reservierung heran gewunken werden. Ganz nahe an der Rampe stehen noch zwei junge Ladys in aufreizend kurzer Kleidung, die den Lademeister anbetteln. Die Worte kann ich nicht verstehen, der Motor der Fähre ist zu laut hier oben, aber der Mann lässt sich scheinbar erweichen, im Laderaum wird noch rangiert und die Ladys holen ihr Cabrio und freuen sich wie Bolle, dass sie noch mitdürfen. Ob zwei Männer in kurzen Hosen das geschafft hätten???
Um 17.28 Uhr ist die Bordwand oben und die Coho legt mit Kurs auf Kanada und Victoria ab. Es ist eine sehr ruhige Überfahrt über die Strait of Juan de Fuca, kaum Wellen und nur wenig Wind. Die meiste Zeit verbringen wir auf unseren Plätzen und da habe ich ein Infobord genau im Blick. Das plündere ich, denn auf den vielen Flyern gibt es jede Menge wertvolle Ausflugs- und Restauranttipps rund um Victoria. In der Mitte der Wasserstraße gehe ich noch einmal zum Heck der Fähre. Von hier hat man jetzt einen wunderschönen Blick auf die schneebedeckten Berge des Olympic National Parks. Um 18.45 Uhr sind wir in der Hafeneinfahrt von Victoria. Hier draußen ist der Kreuzfahrerkai und es sind zwei Luxusschiffe zu Besuch. Dicht nebeneinander liegen die Golden Princess und die Oosterdam der Holland Amerika Line am Pier. Die Coho manövriert sich ganz vorsichtig und langsam in den Hafen von Victoria hinein. Hier müssen sich nicht nur Fähren, sondern auch Sportboote, Walbeobachtungsboote und Wasserflugzeuge die schmale Fahrrinne teilen. Irgendwo gibt es da bestimmt einen Tower mit einem Hafenlotsen, aber den sieht man nicht. Um 19 Uhr legt das Schiff an und 10 Minuten später beginnt die Ausfahrt. Wir sind schnell von der Fähre herunter, müssen aber noch die kanadischen Einreiseformalitäten erledigen. Wir reichen unsere Reisepässe aus dem Fenster und weisen den Beamten darauf hin, dass die grünen US-Zettel entfernt werden müssen. Da hatte der Grenzbeamte in Montana mit uns geschimpft, weil der letzte kanadische Beamte 2006 diesen Zettel nicht entfernt hatte, als wir von Anchorage, Alaska, in Vancouver einreisten. Ich blicke durch diese so wichtige Zettelwirtschaft nicht durch, aber der grüne Wisch ist jetzt weg und somit sollten Alle zufrieden sein. Wir sind auch zufrieden, denn keine Minute später sind wir wieder in Kanada und in unserer zweiten Lieblingsstadt. Vancouver und Victoria stellen wir gleich, da gibt es keinen Gewinner und keinen Verlierer.
Da das Hotel direkt dem Fähranleger gegenüber liegt, sind wir hundert Meter weiter und zwei Minuten später vor dem Eingang des Grand Pacific Hotels. Wir stellen das Auto ab und gehen zur Rezeption. Wir checken ein und bekommen den Schlüssel für unsere One Bedroom Suite. Das Zimmer 2006 in diesem Hotel war bescheiden klein und deshalb haben wir ein Upgrade auf diese Kategorie gewählt. Wir gehen zurück zum Auto und lassen die Koffer und Taschen ausladen und zum Zimmer bringen. Das Auto parken wir selbst in der Tiefgarage des Hotels, da wir uns hier bestens auskennen. Mit dem Glasaufzug fahren wir in die zweite Etage und suchen Zimmer 227. Als wir es betreten sind wir doch etwas enttäuscht. Das Zimmer selbst in sehr schön groß, hat ein separates Schlafzimmer, ein schönes Wohnzimmer und ein von beiden Zimmern aus begehbares Badezimmer mit separater Toilette. Nur das Zimmer liegt im zweiten Stock und genau über dem hinteren Hotelausgang zu einer Seitenstraße. Unser Blick geht genau auf das benachbarte Best Western Hotel gegenüber. Direkt unter uns stehen die Taxen und Busse. Dafür haben wir nicht fast 60 Kan$ Aufpreis pro Nacht bezahlt. Als die Koffer da sind und der Boy seinen Tipp erhalten hat, gehen wir zur Rezeption. Die junge Asiatin, die uns vor wenigen Minuten bedient hat, ist noch da und wir erläutern ihr unser Anliegen. Sie hört sich unsere Ausführungen an und bemüht danach ihren Computer. Aber immer wieder schüttelt sie den Kopf. Das Hotel ist voll, zumindest ist in einem anderen Flügel kein besser gelegenes Zimmer frei, wir möchten bitte morgen noch einmal vorsprechen. Wir sind sauer, können aber nichts machen und lassen es sie auch nicht merken. Wir sind einmal unterwegs und fahren in die Tiefgarage. Hier räumen wir unser Auto komplett aus und bringen alle Sachen auf das Zimmer. Danach fahren wir wieder hinunter und bestellen im Restaurant „The Mark“ für Sonntagabend einen Tisch. Das Restaurant hat fünf kanadische Sterne und ist in unserer Erinnerung sehr gut. Hier hatten wir 2006 unseren letzten Urlaubstag in Kanada verbracht und sehr gut gegessen. So wollen wir es jetzt 2008 wieder so machen. Wir bekommen den Tisch und halten mit dem Restaurantmanager noch einen kleinen Smalltalk.
Jetzt ist es mittlerweile bereits 20.10 Uhr und wir haben Durst. Zurück im Zimmer machen wir uns frisch und ziehen uns um. 15 Minuten später sind wir in der Bar des Hotels und setzen uns an einen schönen Tisch. Hier haben wir sowohl die Bar als auch einen Fernseher im Blickfeld. Wir bestellen einen Angus Burger und 2 Local Indian Pale Ale Draft und sind glücklich, dass wir das mit dem Bier nun endlich hinkriegen. Den Burger teilen wir uns, wir hatten ja bereits in Port Angeles etwas gegessen. Die Schale mit den kostenlosen Erdnüssen muss uns auch ihren Inhalt opfern und da sie gesalzen sind, bestehen wir auf ein weiteres Bier. An der Bar ist absolut nicht los, nur einer der Kellner des benachbarten Restaurants schaut ab und an auf ein kurzes Schwätzchen mit dem Barmann herein. Auch der Flimmerkasten an der Decke zeigt ausschließlich den Sportkanal mit viel Werbung, keine Nachrichten über den Krieg im nahen Osten. So ziehen wir uns um 22.40 Uhr zurück und um 23 Uhr ist Bettruhe.

nächster Tag

 

 

 

 



Klick für große Bilder:


Lake Crescent 1


Lake Crescent 2


Info - Schild


Kurz vor Neah Bay

 

 


Neah Bay Hafen

 

 


Pillar Point 1

 

 


Pillar Point 2

 

 


Fährbüro Port Angeles

 

 


The Landing Mall

 

 


Auto und Tanker

 

 


Fähre Coho 1

 

 


Fähre Coho 2

 

 


Entladung

 

 


Beladung

 

 


Abfahrt

 

 


Fähre Coho 3

 

 


Typen-Schild

 

 


Olympic Mountains

 

 


Kreuzfahrer

 

 


Fairmont The Empress

 

 


Grand Pacific Hotel