Anjas und Winfrieds Reiseseite
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Abenteuer in Alaska

vom 08. Juli bis 20. Juli 2006

Tag 12 - Mittwoch 19. Juli 2006

Wasilla - Anchorage

Der heutige Tag beginnt erst um 7 Uhr mit den üblichen Prozeduren und um 8.15 Uhr gehen wir frühstücken. Anja nimmt nur zwei Spiegeleier „sunny side up“ mit Toast und ich gönne mit ein traditionelles amerikanisches Frühstück mit Speck. Da das Frühstück hier im Hotel im Shoreline-Restaurant stattfindet, genießen wir von unserem Fensterplatz noch den schönen Ausblick auf den See. Ich lasse mir die Tasse zweimal nachfüllen, um den Abschied hinauszuzögern. Andre’ haben wir auch kurz gesehen, aber der hatte nicht viel Zeit, er musste zur Arbeit ins Krankenhaus. Trotzdem reicht es noch dafür, uns eine gute Weiterfahrt zu wünschen. Um 9.15 Uhr nützt alles nichts, wir gehen auf unser schönes Zimmer mit Seeblick und Balkon und packen die Koffer. Da unser Zimmer in der Mitte des langen Hoteltraktes im ersten Stock liegt und es für diese eine Etage keinen Lift gibt, hole ich mir erst einmal eine Kofferkarre, von denen zwei auf der Etage direkt an der Treppe stehen. Das sind diese Dinger mit vier Rollen und den „Überrollbügeln“ aus blank geputztem Messing. Damit schiebe ich unsere 2 großen Koffer, eine Reisetasche, zwei Kamerataschen und diverse Beutel durch das halbe Hotel bis zur Treppe. Dann schleppe ich die Koffer einzeln und danach das Kleinzeug die Treppe hinunter. Hier besorge ich mir an der Rezeption erneut so ein Transportmittel, packe dieses erneut für den Weitertransport und schiebe Richtung Ausgang. Durch die großen Rollen ist das eigentlich kein Problem, aber der Eingangsbereich mit den zwei großen Flügeltüren und der dicken Matte zum Füße abstreifen sind doch schon ein Hindernis. Da es im Winter sehr kalt in Alaska wird, haben die Hotels und viele andere Gebäude meist als Kälteschleuse ausgelegte Eingangsbereiche mit zwei Türen. Aber mit einem kräftigen Ruck und der Hilfe eines freundlichen Gastes wird auch diese Klippe umschifft. Zum Auto nehme ich einen Umweg mit der Karre. Es gibt eine lange Auffahrt zum Eingang und eine kurze Steile. Die steile Auffahrt führt zwar direkt zu unserem geparkten Auto, ist mir aber ob des Gewichtes der Karre zu unsicher. Also nehme ich die lange, sanft abfallende Seite und komme so unbeschadet zu unserem Wagen. Heckklappe auf und alles hineingestapelt. So einen Geländewagen hätten wir eigentlich bis auf die Fahrt zum Hatcher Pass nicht gebraucht, aber jedes Mal, wenn ich das Auto belade, freue ich mich darüber. Die Koffer passen wunderbar längs nebeneinander hinein und die Taschen und Beutel einfach dazwischen und daneben. Zudem sind die gesamten Rücksitze frei für unseren sonstigen Kram wie Kartenmaterial, Stative, Getränkekanister, Obstbeutel, Jacken usw. Als alles verstaut ist, bringe ich die Kofferkarre, da leer diesmal über die steile Rampe, zurück zur Rezeption und gehe noch einmal zurück auf unser Zimmer. Wir kontrollieren wie jedes Mal bei einer Abreise noch einmal alle Schubladen, Schränke und das Bad. Da wir in diesem Urlaub immer zwei Tage in einem Hotel sind, brauchen wir dies auch nur jeweils am Abreisetag zu tun. Wir legen noch den Tip, das Trinkgeld für das Zimmermädchen, auf das Kopfkissen und verlassen das Zimmer. Wenn man das Geld auf den Tisch oder das Nachtschränkchen legt, wird es meist von den Reinigungskräften nicht angenommen. Es muss zweifelsfrei auf dem Bett oder auf einem Zettel liegen. In irgendeinem Hotel hatten wir es einmal auf einen Zettel gelegt und „Thank You“ darauf geschrieben. Nachmittags war das Geld mitgenommen und ein kleines Herz darunter gemalt. Das fanden wir sehr nett. Um 9.45 Uhr checken wir aus und um 9.50 Uhr sind wir im Auto.
Plötzlich kommt die Sonne heraus und da wir von unserem Hotel nur Aufnahmen bei trübem Wetter haben, machen wir noch einige bei Sonnenschein. Mit dem Videofilmen ist das immer so eine Sache für sich. Wenn einmal der Wurm drin ist, geht meist gar nichts mehr. Zuerst steht vor dem Hotel ein Kleinbus mit laufendem Motor. Das tun die „umweltbewussten“ Amerikaner immer wegen der Klimaanlage. Die kühlt eben nur bei laufendem Motor, und da es hier in Alaska fast „tropische“ Temperaturen hat, muss dieser ununterbrochen laufen. Besonders störend und zum Wahnsinnig werden ist das auf Parkplätzen und den so genannten „Viewpoints“. Man baut sein Stativ auf, stellt die Videokamera ein und beginnt mit der Aufnahme. Keine 5 Sekunden später biegt ein Bus ein und entlädt mit laufendem Motor seine volle Ladung Touristen. Bis 50 Menschen ausgestiegen sind und ihre Bilder geknippst haben und wieder eingestiegen sind, ist bereits der nächste Bus da und der stellt ebenfalls den Motor nicht ab. Da ich dies schon öfters erlebt habe, fummle ich beim Schneiden am Computer den Ton einer anderen Sequenz ein, worauf kein Busmotorengeräusch zu hören ist. Als der Kleinbus endlich weg ist, starte ich erneut einen Versuch. Aber andauernd kommt ein Auto vorbeigefahren. Eigentlich ist es hier sehr ruhig und überhaupt kein Verkehr, aber heute hat sich alles gegen mich verschworen und ich gebe auf. Kamera in die Tasche und los geht es. Kurz hinter dem Hotel müssen wir über Eisenbahngleise und biegen dann nach rechts auf den East Parks Highway Nr. 3 ab. Hier geht es immer geradeaus nach Anchorage.
Da es erst kurz vor 10 Uhr ist, haben wir viel Zeit. Zuerst müssen wir noch durch den Ort Wasilla. Dieser hat die übliche amerikanische Struktur. Eine breite, vierspurige Straße mit Mittelstreifen und vielen Ampeln an vielen Kreuzungen. An dieser Straße liegen alle Geschäfte, die der Normalamerikaner so braucht. Zuallererst jede Menge Tankstellen, danach Supermärkte aller Ketten und die Fastfood - Ladenketten kann man nicht alle aufzählen. Am bekanntesten ist die mit dem großen, geschwungenen gelben M. Nach endlosen ca. 20 Meilen treffen wir dann auf den South Glenn Highway Nr. 1, auf dem wir vorgestern von Glennallen kommend, in Wasilla eintrafen. Wir biegen in Richtung Anchorage ab und befinden uns jetzt auf einer richtigen Autobahn. Manchmal heißen diese Straßen Highway, manchmal Interstate, sehen aber irgendwie alle gleich aus. Da wir noch viel Zeit haben, biegen wir an der Ausfahrt des Old Glenn Highway vom Glenn Highway ab, um zum Knick Gletscher zu fahren. Diesen Old Glenn Highway fahren wir ein Stück am Knick River entlang. Eine landschaftlich sehr schöne Straße, aber manchmal etwas zu schmal. Wir müssen hin und wieder anhalten, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Da wir kein genaues Kartenmaterial von dieser Gegend haben, fahren wir erst einmal geradeaus. Dann kommt nach einem starken Linksknick eine wundervolle Stahlbrücke mit mehreren Bögen über den Fluss.
Wir folgen der Straße und fahren über die Brücke und immer weiter geradeaus. Nach wenigen Kilometern ist es wieder sehr flach und die Bebauung nimmt rapide zu. Wir sind immer noch auf dem Old Glenn Highway, aber jetzt in der Ortschaft Butte. Da wollten wir aber nicht hin. Später habe ich auf einer genaueren Karte festgestellt, dass wir vor der Brücke in eine kleine Straße abbiegen mussten. Dies war dort aber nicht ausgeschildert. Zurückfahren wollten wir jetzt aber nicht und so landeten wir wieder auf dem Glenn Highway, aber diesmal nördlich von Wasilla. Da mein Täubchen im Auto jetzt aber dringend den Kaffee wegbringen muss, fahre ich bei McD., ja, die mit dem gelben, geschwungenen M,, vor. In dem Laden ist zwar jetzt kurz vor Mittag nichts los, es sagt aber auch niemand etwas, das wir nur die Restrooms benutzen. Vom Parkplatz herunter gibt es nur die Möglichkeit, rechts abzubiegen. Und jetzt passiert mir der Kardinalfehler. Ich sehe über der Straße das Schild Palmer Wasilla Highway und fahre weiter. Ich bin fest der Meinung, hier geht es nach Palmer und von da weiter auf den Glenn Highway nach Anchorage. Aber ich fahre genau in die verkehrte Richtung. Ich gebe zu, hier kommt mir einiges bekannt vor, wir sind ja hier auch schon mehrfach gefahren, aber wenn man fest davon überzeugt ist, richtig zu sein, ist das so eine Sache. Nach einer Weile erkenne ich ein Hotel an einem See und mir fällt schlagartig mein Missgeschick auf. Verdammt. Dann denke ich an Gestern und die Irrfahrt durch die Baustelle. Also rechts ran bei der nächsten Möglichkeit und in einer Karte orientiert. Ungefähr wusste ich jetzt, wo wir waren und ich fahre weiter. Die nächste links, geradeaus und wieder links und schon sind wir genau da, wo wir in Wasilla vor zwei Stunden auf den Glenn Highway eingebogen sind.
Jetzt aber Gas und weiter. An der Ausfahrt zum Old Glenn Highway fahren wir nun vorbei. Nee, nicht noch einmal. Es ist sehr wenig Verkehr, ab und zu werden wir von einem eiligen Laster oder einem rasenden, deutschen Wohnmobilisten (wer sonst?) überholt und bald sind wir in Anchorage. Der Glenn Highway endet hier und geht an der Kreuzung Mountain View Drive / Airport Heights Drive in die 5th Avenue über. Wir biegen zweimal links ab und sind direkt an der Northway Shopping Mall. Hier hatten wir vor zwei Jahren für Martin einige Sportsachen der Dallas Mavericks, bei denen Dirk Nowitzki spielt, gekauft. Außerdem gab es einige interessante Geschäfte, in die wir wegen Souvenirbeschaffung nochmals schauen wollten. Nachdem wir einen Parkplatz gefunden haben, steuern wir auf den Eingang zu. Die Läden sind noch fast die gleichen wie damals, aber der große Kick etwas zu kaufen kommt nicht. Da wir unser komplettes Reisegepäck im Wagen haben, bin ich auch ein bisschen nervös. Daher fahren wir lieber weiter. Später, nach dem einchecken in unser Hotel haben wir noch in der Downtown genug Zeit zum shoppen. Aber vorher, es ist ja erst 12.35 Uhr, wollen wir noch zum Flughafen, unsere Tickets confirmen. Das kann man zwar auch telefonisch, aber es gibt am Airport eine riesige Baustelle. Da wird ein neues Parkhaus gebaut und die Rückgabe des Leihwagens könnte schwierig werden. Die soll irgendwo im Freigelände sein und ich möchte mir die Beschilderung vorher gerne ansehen. Jetzt können wir sowieso noch nicht ins Hotel.
Also runter vom Parkplatz der Shopping Mall und auf die 5th Avenue, weiter bis zur C Straße, hier links und immer südlich bis rechts zur International Airport Road. Hier immer geradeaus bis in das Parkhaus. Die Beschilderung zu den Leihwagenfirmen war gut und deutlich zu sehen und so sollte es morgen keine Schwierigkeiten geben. Im Parkhaus fahren wir bis auf das Dach. Von hier gibt es einen Übergang in das Abfertigungsgebäude. Wir suchen den Schalter von Air Canada und wir haben Glück. Da scheinbar kein Flug ansteht, sind wir auch schon gleich dran und lassen uns den Flug für morgen nach Vancouver um 14.15 Uhr bestätigen. Danach mache ich noch ein paar Videoaufnahmen von der Halle. Wenn es morgen Hektik gibt, habe ich schon mal etwas auf Band. Danach marschieren wir direkt wieder zum Auto. Nach 50 Minuten muss man das Parkhaus erst bezahlen. Ich drücke ein wenig auf die Tube und wir schaffen es, eine Minute vor Ablauf dieser Zeit am Schalter zu sein. Die Zeit kann man an einem roten Display im Kassenhäuschen ablesen. Das war echtes Timing.
Da es zum Einchecken im Hotel immer noch zu früh ist, fahren wir erneut auf die 5th Avenue und haben nochmals Glück. Direkt vor einem Souvenirshop fährt ein Auto aus einer Parklücke heraus. Ich bin der nächste und die Lücke ist für uns. Ich bleibe im Auto sitzen und Anja kauft noch Ansichtskarten, die wir im Hotel schreiben wollen. Es ist jetzt 14.35 Uhr und wir möchten gerne unsere Koffer loswerden. Wir wollen es einfach probieren und auch noch, wenn möglich, einen strategisch günstigen Parkplatz erhaschen. Es klappt alles. Wir bekommen neben der Türe des Hintereinganges einen schönen Parkplatz und auch im vierten Stock das Zimmer 410. Wieder zum Parkplatz und damit zur ruhigen Seite heraus. Das Stockwerk ist egal, es gibt ja einen Aufzug, aber die Zimmer direkt an der A Street sind schon etwas laut. Wir packen nur das Notwendigste für den nächsten Tag aus und schreiben erst einmal 10 Postkarten an die VIP’s in der Heimat. Danach nehme ich noch einmal Verbindung mit dem Call Center in Australien auf, um erneut 30 US $ auf die Telefonkarte zu laden. Wir wollen in Kanada ja auch telefonieren. Nach etwas über einer Stunde sind wir damit fertig. Nun machen wir uns noch über die Koffer her. Die müssen für den morgigen Flug noch umgepackt werden. Die Reiseunterlagen wie Pässe, Flugkarten, Leihwagenpapiere werden auch schon bereit gelegt. Es soll ja morgen alles klappen. Danach machen wir noch in der horizontalen ein paar Minuten Augenpflege von innen. Richtig geschlafen habe ich nicht, aber die Ruhe tat gut.
Um 17 Uhr sind wir an der Rezeption, nehmen uns einen Kaffee und marschieren in Richtung Downtown. Unterwegs schauen wir uns nette Häuser und kleinere Geschäfte an ohne aber etwas zu kaufen. Gegen 18 Uhr sind wir dann wieder bei Famous Wok in der vierten Etage der 5th Avenue Mall. Anja nimmt eine Eggroll mit Gemüse und ich kann dem panierten Huhn in Honigkruste nicht widerstehen. Ich bestelle die mittlere Portion und mit je einer mittleren Coke sind wir nur 17,36 US $ los. Für die Verhältnisse hier recht preiswert und sehr gut. Da es ein Schnellimbiss ist, sind wir um 18.40 Uhr fertig und setzen den Gang durch die Stadt fort. Unterwegs halten wir nach einer Mailbox, einem Briefkasten, Ausschau. Man muss vorsichtig sein, denn die vielen Zeitungsboxen sehen einem Briefkasten zum Verwechseln ähnlich. Aber wir finden keinen. Eventuell haben wir ja morgen am Flughafen Glück. Da wir noch ein kaputtes Kofferband zu beklagen haben, schauen wir in einigen Souvenirgeschäften nach so einem Teil und tatsächlich sehe ich so eines in regenbogenfarbigem Design. An der Kasse kommt mir die Erleuchtung. Ich frage die nette Dame nach der Mailbox. Sie schaut mich etwas verblüfft an und zeigt durch die Scheibe auf die gegenüberliegende Straßenseite. Da stehen 2 rote Prachtexemplare von Mailboxen. Die hatten wir glatt übersehen. Kurze Zeit später musste eine von ihnen unsere wertvolle Fracht in ihrem unersättlichen Schlund aufnehmen.
Mittlerweile ist es schon 19.30 Uhr. Irgendwie ist die Luft raus und es drängt uns in Richtung Hotel. Wie wir so über die 4th Avenue schlendern, hören wir laute Musik, die aus einer Tür auf die Straße schallt. CCR – Creedence Clearwater Revival. Ich glaube, es war deren fast letzter Hit „Sweet Hitch Hiker“. Sofort wurden die Erinnerungen an unsere Jugend in den späten 60ern wieder lebendig. Der Gorilla an der Tür musterte uns zwar, hatte aber keine Bedenken, als wir zum Eingang strebten. Es war sehr dunkel hier drin und uns kamen einige Bedenken. Der Raum war lang und schmal. Rechts gab es einen langen Tresen mit einer Zapfanlage, links eine kleine Tanzfläche, dahinter die Musikbox und im hinteren Teil die Tische mit den Stühlen. Wir setzen uns an die Bar und ein Bär von einem Mann fragt uns nach unserem Wunsch. Dieser Kerl wie ein Baum war bestimmt mal Holzfäller in der Sahara und hat nach seiner Arbeitslosigkeit diese Kneipe aufgemacht. Dabei wirkt er aber nicht unsympatisch, eher etwas linkisch. Wir fragen nach seinen Biersorten und bestellen zwei Pint Lager Hell. Das Zapfen aus dem Hahn mit dem extra langen Schwengel geht recht schnell und er stellt die gefüllten Gläser auf eine Serviette vor uns auf den Tresen. In der Zwischenzeit wird die Wurlitzer von den Gästen weiter gefüttert und gibt dröhnend alles an Country Songs wieder, was sie in ihrem Bauch gespeichert hat. Es gefällt uns sehr gut hier drin. Richtig urig würde man zu Hause sagen. Plötzlich spricht uns ein Fuzzy an. Wer die alte Fernsehserie kennt, weis was ich meine. In dieser Westernserie der 40er und 50er Jahre war mal so ein alter bärtiger Typ, der Fuzzy genannt wurde, gespielt von Al St. John. Und dieser Typ hatte den Mut, uns anzusprechen. Woher wir kommen und was wir hier tun und so weiter. Da er sehr freundlich ist, sind wir auch sehr freundlich. Etwas anderes hätten wir uns auch gar nicht getraut. Dazu sehen wir zu Hause viel zu viele US-amerikanische Serien, die auch an solchen Orten spielen. Aber unsere ganzen Befürchtungen zerstreuen sich bald. Als wir ihm bereitwillig erzählen, woher wir kommen und das wir hier in diesem wundervollen Land mit seiner grandiosen Flora und Fauna Urlaub machen, gesteht er uns, dass der Große hinter der Theke der eigentliche Neugierige ist und er sich nur nicht getraut hat, uns anzusprechen. Tja, auch ein riesiger Grizzlybär sieht von Nahem manchmal recht klein aus. Wir trinken so langsam unser Bier aus. Die Musik ist immer noch gut, aber es zieht uns wieder zum Hotel und da in unser Zimmer zurück.
Wir möchten es uns noch ein bisschen bequem machen. Um 21 Uhr sind wir im Hotel und räumen noch die letzten Utensilien in die Koffer. Der Fernseher läuft zwar, aber wir kümmern uns eigentlich nur um die Route und die Papiere für den nächsten Tag. Da wir wieder unsere Pässe und die Unterlagen für Kanada brauchen, muss ja alles vorhanden und vollständig sein. Um 23 Uhr ist dann Bettruhe angesagt. Der letzte volle Tag in Alaska ist vorbei.

 





 

 

 

 



Klick für große Bilder:


Hotel in Wasilla


Flughafen Anchorage


Laden im Terminal


Ausgestopfter Eisbär

 

 


Das Famous Wok in der 5th Ave Mall

 

 


Zwei junge Damen in der Mall

 

 


Statuen vor einem Laden

 

 

Einer der zahlreichen Clubs in Anchorage

 

 

Tourist-Info in Anchorage