Anjas und Winfrieds Reiseseite
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Abenteuer in Alaska

vom 08. Juli bis 20. Juli 2006

Tag 3 - Montag 10. Juli 2006

Katmai Nationalpark

Um 4.30 Uhr tönt der Wecker und um 5.30 Uhr sind wir schon am Frühstücksbuffet in der Lobby. Ein Wunder, das es Sonntags um diese Uhrzeit schon etwas gibt. Wir halten uns auch nicht lange mit dem Frühstück auf, denn um 6 Uhr wollen wir los zum Lake Hood. Wir fahren über die 8th Avenue auf die C Street und dann auf den Northern Light Boulevard. Hier war gestern eine Baustelle mit einem Stop-Männeken, der ist aber mangels Verkehr Sonntags nicht im Dienst und so kommen wir ungehindert durch. Wie schon weiter vorne beschrieben, Anchorage ist sehr übersichtlich und so sind wir schon um 6.15 Uhr im Büro bei Katmailand- Air Service.
Wir sind die Ersten und es ist auch noch kein Flugzeug zu sehen. Eine  junge Frau kontrolliert unsere Voucher und stellt uns ein paar persönliche Fragen. Dann kommt für uns der Supergau, mit dem wir nicht gerechnet hatten. Sie bittet uns mit nach hinten in den Hangar, in dem auch das Flugzeug steht, und  wir sollen uns auf eine Waage stellen. Macht ja auch Sinn, aber so öffentlich unser Gewicht Preis zu geben? Nun hatten wir ja noch unsere Kameraausrüstungen und die waren natürlich sehr schwer und sowieso mit voller Kleidung! Hauptsache, man hat eine Ausrede. Um 6.30 Uhr sind wir fertig und nach und nach kommen auch die anderen Gäste. Zuerst ein spanisches Ehepaar und dann noch vier deutsche Männer, die sich untereinander kennen und zusammen gehören. Inzwischen wird auch die Maschine, eine 9sitzige Piper Navajo, aus dem Hangar geholt und vor die Tür gestellt. Um 7.15 Uhr beginnt das Boarding und unsere Ausrüstung muss in die Triebwerksgondeln. Unsere Kameras behalten wir aber an Bord.
Dann rollen wir los. Knapp an den geparkten Autos vorbei auf eine Runway, links, rechts, dann sehen wir eine Ampel, „Bahnschranken“ gehen runter, aber nicht für einen Zug, sondern für unser Flugzeug und die Autos müssen anhalten. Weiter rollen wir kreuz und quer und stehen plötzlich zwischen Cargo-Jumbos und großen Verkehrsflugzeugen und warten auf die Freigabe zum "take off". Hier stehen wir noch 20 Minuten, denn es landen einige große Cargo-Jumbos hintereinander. Alaska wird ja zum großen Teil auf dem Luftweg versorgt und deshalb ist hier auch alles so teuer. Aber dann ist es soweit. Die 2 Propellermotoren brüllen auf und der Pilot lenkt die Maschine auf die Startbahn und ohne weiteren Halt sind wir wenige Sekunden später in der Luft. Wir starten nach Osten heraus und schwenken dann südlich in Richtung Cook Inlet und Kenai Halbinsel. Die Flughöhe beträgt in der ersten ¾ Stunde ca. 1200 Meter. Die Sicht nach unten ist sehr gut. Wir sehen Ölförderanlagen im Wasser und eine Industrieanlage. Nach einer Stunde steigen wir auf 3000 Meter. An der Küste liegt die Alaska Range und hier gibt es hohe Vulkane. Der Augustine hat 2005 mal kurz gespuckt und einige Rauchzeichen von sich gegeben. Wir hätten ihn gerne gesehen, aber wir sind jetzt über den Wolken. Nach 1 ½ Stunden Flugzeit sind wir wieder unterhalb der Wolkengrenze, überfliegen einen See und spüren die Gewalten der Natur. Es herrscht draußen ein ordentlicher Wind und die Maschine steigt und fällt ordentlich. Durch die Frontscheibe der Maschine kann man ein graues, unregelmäßiges Band erkennen, auf das unser Pilot zusteuert. Der wird doch wohl nicht??? Doch, er wird. Rauf, runter, rauf,  fallenlassen. Wir sind auf einer Schotterpiste mit hohem Randbewuchs „gelandet“. Unser Trost ist, dass die Maschine ja nicht uns gehörte. Wir steigen aus und werden mit unserem Gepäck aus den Gondeln zu einem Van am Rand der Schotterpiste gebracht. Von hier fahren wir knapp 10 Minuten zur Kulik-Lodge.
Die Lodge ist nur mit dem Flugzeug erreichbar und ein Paradies für Angler. Es gibt ein großes Haupthaus mit Restaurant und Bar, ein Ranger-Office und viele kleine Cabins zum übernachten. Hier dürfen wir nun warten. Unser Pilot trinkt einen Kaffee, isst eine Kleinigkeit und fährt wieder weg. Nanu, was jetzt? Wir haben keinerlei weitere Informationen erhalten. Einer der deutschen Mitreisenden erkundigt sich und teilt uns dann mit, das wir hier auf ein Wasserflugzeug warten müssen, das uns dann noch den Rest der Strecke zum Brooks See bringt. Nach einer Stunde hören wir ein Wasserflugzeug. Es landet und legt am See an. Es ist eine DeHaviland Otter, auch wieder mit Pilot für 9 Personen. Wir klettern über ein schwankendes Brett auf einen der Schwimmkörper und weiter über eine kleine Leiter in die Maschine. Es gibt hier einfache Rohrsitze mit Plane bespannt, aber für eine halbe Stunde wird es schon gehen. Es ist ja ein Abenteuer, das wir heute machen wollen und es wird auch eines werden. Zunächst tuckert die Maschine auf den See hinaus, um dann plötzlich zu wenden und mit Vollgas durch die Wellen zu stieben. Die Maschine hebt ab und gewinnt an Höhe. Nach wie vor ist es sehr windig und in der Maschine gibt es keine Tüten. Mir macht das nicht so viel aus. Ich fliege ausgesprochen gerne. Anja sagt kein Wort, aber die Frequenz der Kaubewegungen auf ihr Kaugummi gegen die Übelkeit steigert sich enorm. Nach gut 35 Minuten haben wir es geschafft. Das Flugzeug setzt mit den Floats sanft auf dem Brooks See auf. Hier ist es etwas geschützt und daher nicht mehr so windig.
Kaum sind wir wieder über die Leiter, den Schwimmkörper und ein anderes Holzbrett an Land geklettert, beginnt eine junge Park-Rangerin auch schon mit ihrer Rede über die Verhaltensregeln hier im Nationalpark und besonders auf dem Weg zum und vom Brooks Fall. Es stehen etwa 30 – 35 Leute um sie herum und durch ihren Slang ist sie kaum zu verstehen. Wir hatten uns aber vorher im Internet über Brooks informiert und wussten deshalb schon vorher, was sie uns erzählt hat. Da wir angemeldete Besucher waren, wurden wir nach der Belehrung mit einem kleinen Bus in Richtung Brooks Lodge gefahren.
Am Weg in den Wald, der zum Brooks Fall führt, sind wir dann ausgestiegen. Ich habe noch mitbekommen, das der Bus um 17 Uhr von der Lodge wieder zum so genannten „Flughafen“ fährt. Eventuell gut zu wissen, man weis ja nie. Die Spanier steigen ebenfalls aus, die deutschen Männer fahren weiter zur Lodge. Wir laufen also zu viert los und kommen dabei mit Maria Rosa und Pedro aus Barcelona ins Gespräch. Beide sind sehr nette, gebildete Menschen und Pedro kann sogar ein wenig deutsch, was wir natürlich ausnutzen. Warum Maria Rosa das Gesicht etwas verzieht, wissen wir noch nicht. Auf dem Weg sehen wir immer wieder frische Kothaufen liegen, denken uns aber nicht so wirklich etwas dabei. Nach ca. 15 Minuten Fußweg erreichen wir einen Holzbohlenweg mit seitlich hohem Geländer und einer übergroßen Eisentür, die umständlich zu öffnen ist. Hinter der Tür sind wir dann vom Wald abgetrennt und der Bohlenweg führt etwas bergan. Plötzlich sehe ich keine 5 Meter neben dem Weg eine schlafende Grizzly-Bärenmutter mit 2 ebenfalls schlafenden Jungtieren. Kameras in den Anschlag und los fotografiert und gefilmt. Toller Einstieg, was kommt noch? Erst mal eine Plattform mit einem Parkranger. Der notiert unsere Namen in eine Liste und schickt uns alle erstmal auf eine andere Plattform. Die Plattformen sind alle mit den Holzbohlenwegen mit Geländer untereinander verbunden und stehen auf Stelzen. Von der unteren Plattform hat man einen etwas eingeschränkten Blick in Richtung des Wasserfalles. Aber wir entdecken trotzdem den einen oder anderen Bären. Hurra, es tut sich also etwas.
Nach 20 Minuten kommt der Ranger und flüstert unsere Namen. Wir dürfen jetzt zur oberen Plattform. Das Ziel dieses Ausfluges. Als wir ankommen, suchen wir einen freien Platz zum Fotografieren und filmen. Hier dürfen sich maximal 40 Personen für genau eine Stunde aufhalten. Die Ranger kommen immer wieder, flüstern Namen in die Runde und begleiten die Personen hin und neue zurück. Straff organisiert, aber sonst würde das hier auch nicht funktionieren. Es fällt auf, dass es sehr leise auf der Plattform ist, man hört nur das Klicken der Verschlüsse der Kameras und das Surren der Motorwinder. Die Menschen flüstern, wenn sie sich etwas zu erzählen haben. Aber das Szenario ist einmalig. Ein kleiner Wasserfall, an dem oberhalb und unterhalb mitten im Wasser Grizzlybären stehen, die nach vorbei springenden Lachsen schnappen. Zu Beginn unserer Zeit haben wir 3 Bären gezählt.
Nach ca. 20 Minuten näherte sich von unterhalb des Falles eine graue Bärenmutter mit ihrem Sprössling. Plötzlich hatte sie einen Lachs geschnappt und biss herzhaft den Kopf des Fisches ab. Das Kleine sprintete auf seine Mutter zu und bettelte herzerweichend um den Lachs. Aber die Alte hatte wohl zunächst keine Lust. Jetzt muss ich hier daran erinnern, dass bei uns in Europa der Winter 2005 / 06 sehr lang und sehr kalt war. Auch in Alaska war der Winter so lang und kalt, so das der Lachs, der jetzt eigentlich schon voll da sein müsste, noch auf sich warten ließ. Jedenfalls hat Muttern selbst Hunger, lässt sich aber dann doch erweichen und gibt die andere Hälfte ihrem Jungtier ab. Das schnappt sich den Lachs, kann ihn aber im Wasser stehend nicht verspeisen. Also trabte es geschwind ans Ufer unter die Büsche und ward nicht mehr gesehen.
Nach und nach kommen immer mehr Bären an den Fall. Am Ende unserer Zeit haben wir 8 erwachsene Grizzlybären beobachten können. Mit Lachs war nicht viel, schade. Aber allein das Erlebnis hier war es Wert, die Reise gemacht zu haben und sie ist ja auch noch nicht vorbei. Um 13 Uhr hörten wir unsere Namen und gehen diesmal mit einer Rangerin zurück zur Warteplattform. Hier waren wir plötzlich alleine. Keine weiteren Touristen waren anwesend. Nach dem Holzplankenweg hinter dem Eisentor wären wir allein im Wald mit dem vielen Bärenkot mitten auf dem Weg gewesen. Ich habe Anja vorgeschlagen, lieber auf weitere Personen zu warten. Die würden eventuell besser schmecken und wären, wenn jünger auch zarter. Scherz beiseite, ich hatte einfach ein mulmiges Gefühl, allein durch den Wald zu gehen. Nach 15 Minuten warten kam eine Gruppe französisch sprechender Touristen vorbei und sie strebten Richtung Ausgang. 6 plus 2 ist 8 und da hätte so ein Bär schon ein paar Probleme mit uns, wenn wir zusammenhalten würden. Wir haben uns also an die Gruppe ungefragt so rein zufällig rangehängt und laufen in knappem Abstand hinter ihnen her. Kurz nach der Eisentür liegt keine 10 Meter links im Wald ein Bär und schnarcht. Keine 200 Meter weiter trollt 15 Meter rechts von uns ein großer grauer Bär daher, allerdings ohne uns eines Blickes zu würdigen. Entweder sind wir es nicht wert, gefressen zu werden oder er ist satt oder er kennt die Prozession der Zweibeiner schon länger. Ich glaube, es ist wohl letzteres, aber sich darauf verlassen, dass die Teddys friedlich bleiben? Bis zur Straße ist der Weg dann bärenfrei und unsere Vorgruppe biegt nach rechts zum oberen See ab. Wir müssen aber noch zur Lodge und zum Camp am unteren See.
Es ist ja jetzt schon 13.30 Uhr und das Frühstück im Hotel schon fast 8 Stunden her und so langsam bemerkten wir ein Hungergefühl. Wir benötigten noch 10 Minuten Fußweg, um an die untere Plattform zu kommen. Von da geht es über eine Pontonbrücke über den Brooks River zur Lodge. Die Brücke ist gesperrt. Drüben auf der anderen Seite trollt ein dicker Bär herum. Der sollte sich gefälligst mal beeilen, um 14 Uhr schließt die Küche in der Lodge und wir bekämen nur noch Erdnüsse und so was. Er hat ein Einsehen und so sind wir um 13.50 Uhr in der Lodge. Das Buffet ist schon arg geräubert, ich habe verbal bemerkt, das wohl mehr Bären hier drin seien als draußen. Die 18 US $ pro Nase sind für das angefutterte Buffet auch zu viel, aber? Wir entdecken Maria Rosa und Pedro und dürfen uns zu ihnen setzten. Sogleich werden Bärengeschichten ausgetauscht und Pedro bittet uns, mit ihnen doch  englisch zu sprechen. Maria Rosa würde englisch verstehen und könnte sich so auch mit uns unterhalten. Das hat die beiden noch sympathischer gemacht und so kauderwelschen wir den ganzen Nachmittag nun auch mit einer gut gelaunten Maria Rosa herum. Ich habe mir dann für 2 US $ noch einen Kaffee gekauft und bei dem Preis auf refill bestanden. Da hat dann sowieso keiner mehr hingeschaut, als das Buffet abgeräumt ist.
Plötzlich springen alle Gäste in der Lodge auf und laufen an die Fenster. Wir nicht, wir sitzen an einem und genau am richtigen. Eine Bärenmutter mit ihrem Jungen trottet keinen Meter neben uns vorbei. Das Kleine ist gut gelaunt und spielt mit Mama. Die will kurz hinter der Hütte zum See abbiegen, aber Junior will sich unter den Hütten verstecken. Die Alte bleibt an der Weggabelung stehen und brummt und wiegt sich hin und her. Das Kleine ist aber unter einer Hütte verschwunden. Inzwischen sind 3 Ranger alarmiert die auch unter den Hütten suchen. Da die Ranger nicht mit dem Kleinen spielen wollen, trottet es missmutig zu seiner wartenden Mutter zurück und bekommt, wie menschlich, sofort eine Ohrfeige. Ich habe die Szene auf Videoband, sonst würde ich das hier nicht schreiben.
Um 16.45 Uhr machen wir uns mit Maria Rosa und Pedro auf, um über die Brücke zur unteren Plattform zu gehen. Von da soll ja der Kleinbus zum Flugplatz fahren. Wir haben die Lodge kaum 10 Meter hinter uns gelassen, da winkt von vorne eine sehr freundliche Rangerin in unsere Richtung. Wir sind auch sehr freundlich und winken zurück. Sie ändert die Winkbewegung, jetzt sieht es eher wie schwimmen aus, doch zum Nachdenken kommen wir nicht mehr. Eine Bärenmutter mit ihrem Jungen kommt um die Ecke gerannt, genau auf unserem Weg und genau auf uns zu. Maria Rosa, Pedro und ich drehen uns um und rennen auf die erhöhte Terrasse der Rangerstation zu. Anja wählt als Versteck den Schilfgürtel neben dem Weg. Da sie etwas vor uns geht, war ihr die Flucht zurück wohl zu weit. Die Bären galoppieren nur 1 ½ Meter an allen vorbei, ohne uns eines Blickes zu würdigen und verschwinden wieder neben der Lodge im Wald in Richtung See. Die Alte scheint wohl dafür bezahlt zu werden, Touries zu erschrecken, damit diese was zum erzählen haben. Trotzdem soll man nicht zu leichtsinnig sein. Die Bären sind wilde Tiere und unberechenbar in ihren Reaktionen. Auch das hatte die Rangerin uns bei der Ankunft gesagt. Mit klopfendem Herzen streben wir nun an der freundlichen Rangerin mit den seltsamen Armbewegungen vorbei über die Brücke zur unteren Plattform. Hier müssen wir noch ca. 10 Minuten auf das Fahrzeug warten. Pünktlich um 17 Uhr fahren wir ab. Nach ein paar hundert Metern hält der Bus. Der Fahrer lässt einen schwer bepackten jungen Mann einsteigen. Er will eigentlich zu Fuß zum oberen See laufen und von da weiter in den Nationalpark. Aber ein großer Bär, den wir nicht erspähen können, hat ihm den Fußmarsch vergällt. Daher möchte er mitgenommen werden. Also bei dem Umfang des Gestelles mit dem Rucksack wäre mir diese Ausrede auch eingefallen :-). Nach weiteren 10 Minuten sind wir am oberen See. Eine Maschine nach der Anderen kommt jetzt, um die Passagiere abzuholen und jedes Mal denken wir, dass es unsere ist. Aber denkste.
Auch eine DeHaviland Beaver landet und startet dann ohne uns. Wir sind fast die letzten, die „ausgeflogen“ werden. Um 18.10 Uhr sitzen wir dann in der 7sitzigen Beaver und sind 7 Minuten später in der Luft. Der Wind bläst hier oben immer noch ordentlich und weitere Kaugummis müssen ihr Leben lassen. Der Flug nach King Salmon ist mit dem Rückenwind recht kurz und der Pilot beherrscht sein Handwerk ausgezeichnet. Es sind eben alles erfahrene Buschflieger hier oben in Alaska und die können noch viel mehr, was wir auch gar nicht ausprobieren möchten. Wieder mit einem Kleinbus bringt man uns zum Flughafen in King Salmon. Es gibt hier 3 Check-In Schalter und wir stürmen den ersten, der frei ist (es sind alle frei). Danach begeben wir uns zum Wartebereich. Hier stehen 2 Bänke mit 8 Sitzplätzen, es warten aber 30 Fluggäste. Das Boarding beginnt um 19.30 Uhr und wir marschieren auf eine Saab 340 zu. Dieser Flugzeugtyp bietet Platz für 30 Gäste in 10 Reihen. Natürlich sitzen wir in der letzten Reihe, aber wenigstens nebeneinander. Die Turbo-Propeller melden sich ordentlich, als der Pilot um 19.45 Uhr sein „ready for take off“ bekommt. Gegen 20.20 Uhr kommt eine gequält lächelnde, sehr junge Saftsch… durch die Maschine und gibt uns den obligatorischen Beutel Erdnüsse sowie einen Apfelsaft und eine Diät-Cola. Ich benutze dieses böse Wort für einen eigentlich sehr schweren Beruf normalerweise nicht. Aber hier wird wirklich der Service auf das Getränk beschränkt. Nach 1 ¼ Stunde ist der Flug auch schon vorbei. Genau um 21 Uhr landen wir in Anchorage. Da es ein Innlandsflug ist, sind wir auch gleich am Ausgang des Airports. Maria Rosa und Pedro waren am Morgen mit dem Taxi vom Hotel gekommen. Wir haben uns schon in Brooks geeinigt, das wir uns das Taxi zum Katmailand Air Service teilen wollen. Wir investieren pro Paar 5 US $ und sind nach 10 Minuten bei unserem Leihwagen. Damit fahren wir nun zu viert zurück zum Hotel. Wir verabschieden uns von den Spaniern und wünschen ihnen noch eine gute Weiterreise. Um 21.37 Uhr liegen wir total geschafft im Zimmer auf unseren Betten. Wir raffen uns noch auf, die Koffer für die Weiterfahrt morgen zu packen. Ohne großes Abendessen ist dann um 22 Uhr Bettruhe angesagt.



 

 

 

 



Klick für große Bilder:


Piper Navajo am Lake Hood


Auf dem langen Weg zur Startbahn


DeHaviland an der Kulik Lodge


Parkrangerin

 

 


Schlafende Bärenmutter mit ihren 2 Jungtieren

 

 


Auf Lachs lauernde Grizzlys am Brooks Fall

 

 


Eine Bärin mit Lachs und ihr bettelndes Jungtier

 

 

Unser "Kratzbär"

 

 

Zwischen den Grizzlys gibt es Futterneid

 

 

Schwimmende Brücke über den Brooks River

 

 

Bärin mit ihrem Jungen direkt an der Lodge

 

 

Maria Rosa und Pedro aus Barcelona

 

 

DeHaviland Otter für den Rückflug

 

 

Turboprop auf dem Brooks See