Anjas und Winfrieds Reiseseite
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Alaska und das Yukon Territory

vom 10. Juli bis 01. August 2004

Freitag 23. Juli 2004

Haines Junction - Beaver Creek

Um 7 Uhr plärrt der Wecker und wir sind eigentlich noch müde. Deshalb bleiben wir auch noch gut 20 Minuten liegen, denn die knapp 300 Kilometer nach Beaver Creek sind heute keine sehr große Etappe. Wir stehen auf und lassen uns mit der Morgentoilette sehr viel Zeit. Gegen 8.30 Uhr verlassen wir unser Zimmer und suchen den Frühstücksraum. Das ist hier im Alcan Motor Inn gar nicht so einfach. Erst nach einem vergeblichen Blick in die immer noch verrauchte Bar des Hotels und einer Wartezeit an der Rezeption werden wir in die erste Etage geschickt. Peinlich, denn wir wohnen ja auch in der ersten Etage und hätten nur ein paar Meter den Gang entlang gehen müssen. Nun, wer soll das auch wissen, da es an jeglicher Beschilderung und Hinweisen fehlt. Es ist ein sehr primitiv eingerichteter Raum, in dem ein schon arg gerupftes Frühstücksbuffet steht. Wir ergattern gerade noch so eben jeder ein Bagel und eine Dose Cream Cheese. Den Kaffee gibt es erst auf Nachfrage und dann verspätet. Man sollte in diesem Motel vielleicht schon um 6 Uhr zum Frühstück gehen. Da hat man noch eine Chance auf ein vollständiges Essen.
Um 9 Uhr lade ich die fertig gepackten Koffer in unseren Chevi und wir fahren zur Rezeption. Hier treffen wir auch noch auf das Ehepaar aus Mainz, mit denen wir gestern Abend in Haines noch zu Abend gegessen und denen wir bei unserer Ankunft in Anchorage den Leihwagen erklärt hatten. Sie fahren von hier aus zurück nach Whitehorse, geben das Auto dort ab und fliegen nach Hause. Wir verabschieden uns kurz und fahren zur Junction. An dieser Straßengabelung treffen der Alaska Highway und der Haines Highway aufeinander. Wir kamen gestern von Haines und biegen jetzt links auf den Alaska Highway in Richtung Fairbanks ab. Kurz nach der Weggabelung gibt es auf der rechten Seite der Straße eine Tankstelle. Der Tank des Leihwagens ist noch mehr als halb voll, aber man soll hier oben im dünn besiedelten Yukon kein unnötiges Risiko eingehen. Ich fahre an die Zapfsäule für Normalbenzin, es gibt nur die eine, und da es hier Vollservice gibt, lasse ich den Tank volllaufen. Der freundliche, ältere Herr will unbedingt noch den Ölstand kontrollieren und ich willige eigentlich ungern ein. Es war aber sehr gut, dass ich dem Verlangen des Tankwartes nachgegeben habe, denn es fehlte tatsächlich gut 1 Liter Motorenöl. Für die Gesamtrechnung mit Öl von knapp 15 Dollar bekommen wir sogar noch die Scheiben geputzt.
Um 9.30 Uhr sind wir zurück auf dem Highway und es wird hinter Haines Junction sehr schnell einsam. Nur 15 Minuten später steht auf der linken Seite der Straße ein Auto und die Insassen schauen gebannt auf den Fahrbahnrand ihrer Seite. Natürlich halte ich auch an, das macht man ja automatisch hier im hohen Norden und wir werden auch belohnt. Ein wirklich riesiger, hellbrauner Grizzly schlendert unbeeindruckt von den 2 Autos gemütlich am Waldrand und an der Straße entlang. Die beiden Autos interessieren ihn dabei herzlich wenig. So schnell wie ich eigentlich will komme ich nicht an meine Kamera heran und es braucht auch seine Zeit bis sie eingeschaltet und filmbereit ausgerichtet ist. Es gelingen aber dennoch ein paar sehr schöne Sekunden, bis der Bär sich in den Wald hinein trollt und sich unseren Blicken entzieht. Was für ein Highlight! Vor zwei Jahren waren wir im Banff Nationalpark und haben eine „Safari“ auf die Sunshine Valley Road unternommen. Diese Straße biegt kurz hinter Banff vom Trans Kanada Highway zu einem Skigebiet ab und wird im Sommer nur von Wartungspersonal befahren. Den Tipp hatten wir von einer Verkäuferin in Banff bekommen, als wir eine Postkarte mit einem Bären gekauft hatten. Sie sagte, wenn wir tatsächlich Bären sehen wollen, müssen wir ganz früh am Morgen unbedingt diese Straße fahren. Nach einer Wapiti-Elkkuh und einer Herde Dickhornschafe entdeckten wir dann tatsächlich einen großen, grauen Grizzly, der auch noch malerisch vor unserem Auto die Straße überquerte. Zwei mal so ein Glück ist schon fast unverschämt zu nennen.
Hinter uns stehen jetzt drei weitere Autos, aber der Bär ist leider weg. Wir fahren weiter durch die wunderbare Bergwelt des Yukons. Überall am Straßenrand blüht der Fireweed zart in pink und das Grün des niederen Bewuchses ist für diese Gegend einfach überwältigend schön. Um 10.30 Uhr erreichen wir den Kluane Nationalpark und biegen nach Silver City ab. Die kurze Schotterstraße ist recht gut zu befahren und bald tauchen die verfallenden Holzhäuser der ehemaligen Northwest Mounted Police Rangerstation von 1904 und der Goldgräber auf. Einige der Gebäude sind noch recht gut zu erkennen, andere wurden bereits zu einem großen Teil von der Vegetation überwuchert. Wir laufen ein wenig herum und machen auch unsere Fotos. Da Wasser in der Nähe ist, spricht sich unsere Anwesenheit bei den Mücken schnell herum und es kommen einige Schwärme zur Begrüßung herbeigeeilt. Wir wollen unser kostbares Blut aber nicht umsonst hergeben und da die Flugtiere nicht bezahlen können, flüchten wir ins Auto und brausen davon.
Kurz vor dem Highway biege ich versehentlich zu früh ab, merke das bei der Schotterpiste aber nicht sofort. Unvermittelt stehen wir nach nur wenigen Minuten auf einem kleinen Flugplatz. Gut das hier zurzeit kein Flugverkehr ist, denn man steht plötzlich aus der Vegetation kommend auf einer Art Startbahn. Gegenüber parken einige Autos und ich fahre aus reiner Neugier dort hin. Kaum haben wir das Auto abgestellt, kommt auch schon ein Mann mittleren Alters zu uns geschlendert und verwickelt uns in ein Gespräch. Wir erzählen, dass wir Touristen sind und eigentlich den Heliport suchen, der laut einem Reiseführer hier irgendwo direkt am Highway liegen soll und von dem man Hubschrauberflüge in den Park machen kann. Er erzählt, dass es diesen Heliport seit letztem Jahr nicht mehr gibt, es war zu wenig Nachfrage vorhanden, es hat sich also nicht gelohnt.
Er erzählt weiter, dass diese Flugpiste von einer Forschungsstation betrieben wird, die Expeditionen in den Nationalpark unternimmt, um im Gletschereis lebende Organismen zu untersuchen. Das ist ja ganz interessant, aber das Beste kommt noch. Er hat unsere Enttäuschung bemerkt, als er uns von dem fehlenden Heliport erzählte. Er könne jetzt den Piloten anrufen, ob der uns zum Mount Logan, dem höchsten Berg Kanadas, fliegen kann. Das Wetter ist toll und der Preis, den er uns nennt, ist für nur zwei Passagiere auch akzeptabel. Wir willigen ein und der Mann verschwindet in Richtung Telefon. Es vergeht eine gute halbe Stunde und Anja spielt während der Wartezeit mit einem kaum 5 Jahre alten Mädchen und dem großen, schwarzen Hund, der sich zwischendurch immer mal wieder zu einem Nickerchen vor ihre Füße legt. Auch einige der Studenten schlendern hier herum und vertreiben sich die Zeit.
Bald hören wir von weitem ein leises Brummen, dass immer lauter wird, je näher es kommt. Und dann taucht auch schon die Maschine auf. Sie fliegt zuerst parallel zur Piste, macht dann eine 180 Grad Kurve und beginnt den kurzen Landeanflug. Kurz vor dem Aufsetzen verschwindet sie hinter den Büschen, die die Landebahn begrenzen. Deshalb wohl auch der Begriff „Buschpilot“ . Das Brummen wird lauter und die rot-weiß lackierte Maschine taucht in eine Staubwolke gehüllt auf. Genau vor uns macht sie erneut eine 180 Grad Wende und kommt vor einer Art Hangar zum stehen. Der Pilot steigt aus und beginnt sofort mit dem Tanken. Das heißt, er hält die Zapfpistole in die Öffnung der rechten Tragfläche und der mittelalte Mann, der uns angesprochen hat, schwingt den Pumphebel des Benzinfasses. Eben Buschpilot. Als die erforderliche Menge Sprit eingefüllt ist, kommt der Mann zu uns und bringt uns zum Flugzeug. Der Pilot ist schon etwas älter, über 50 bestimmt, und wir unterhalten uns kurz mit ihm. Man möchte ja schließlich wissen, wer einen ins Verderben befördert. Er war Airforce Pilot in der kanadischen Luftwaffe und hat früher Düsenjets geflogen. Jetzt ist er in Pension und fliegt noch nebenbei für die Universität und Touristen.
Jetzt wird es aber ernst. Wir dürfen einsteigen. Ich setze mich nach vorn, weil ich hier mit der Videokamera besser hantieren kann. Anja hat aber dafür hinter uns die ganze Bank für sich und beide Fenster zum Fotografieren. Wir sehen uns um und ich erkenne Anjas skeptischen Blick. Die Maschine sieht schon etwas altertümlich und gerupft aus. Einige der Instrumente fehlen, aber bei schönem Wetter braucht man die wohl auch nicht. Ich sage Anja,mehr zu ihrer und auch meiner Beruhigung, dass der Pilot sicher verheiratet ist und nachher wieder nach Hause zu seiner lieben Frau möchte. Das ist zwar ein schwacher Trost, aber vorübergehend nützt er etwas. Unser Pilot bittet uns nun, die Kopfhörer aufzusetzen und macht mit uns eine Sprechprobe. „Can you hear me“ tönt es aus den Muscheln und wir antworten mit einem gehorsamen „Yes“. Da wir auch schon brav angeschnallt sind, ich vermisse das „Fasten Seat Belt“-Zeichen, startet unser Pilot sein Fluggerät und rollt die Piste hinauf. Es ist tatsächlich eine Schotterpiste, kaum 400 Meter lang und mit niederem Bewuchs übersät. In langsamer Fahrt und mit verhalten brummendem Motor streben wir dem Ende der Piste zu.
Kurz vor dem Ende dreht der Pilot kurz nach recht und wendet dann die Maschine erneut um 180 Grad. Das Flugzeug steht und er spricht etwas in seine Muschel, was wir aber nicht hören können. Da gibt es wohl eine Taste nur für den Tower, wo immer der auch ist. Wir sehen so ein Gebäude jedenfalls nicht. Nach dem kurzen Gespräch schiebt unser Pilot seinen Gasstock ganz in das Cockpit hinein und der Motor brüllt auf. Langsam und schwerfällig setzt sich das Fluggerät in Bewegung, nimmt aber immer schneller Fahrt auf. Nach relativ kurzer Strecke hebt die Maschine ganz sanft ab und auch das Motorengeräusch wird langsam leiser. Zunächst fliegen wir in Richtung Highway und ein Stück daran entlang. Die Straße biegt unter uns scharf nach rechts ab und überquert über eine lange Brücke den Gletscherabfluss aus dem Nationalpark. Unser Pilot war wirklich mal Jetpilot, denn es machte ihm einen Heidenspaß, ganz knapp an Bergkuppen erst vorbei und dann darüber zu fliegen. Es sind manches Mal nur wenige Meter und auf seinem zerfurchten Gesicht erkenne ich ein leichtes Grinsen.
Nach nur wenigen Flugminuten überqueren wir eine Bergkette im Tiefflug und trauen unseren Augen nicht. Unter uns breitet sich der Kluane Nationalpark aus und wir können den Anblick kaum fassen. Riesige, wirklich riesige, Gletscherströme reichen von Bergmassiv zu Bergmassiv. Grob geschätzt sind das hier an die 1,5 bis 2 Kilometer Gletscherbreite. In der Mitte hat das Eis dunkles Gestein nach oben geschoben. Je tiefer wir in den Park hinein fliegen, desto gewaltiger wird die Szenerie. Aus zahllosen Seitentälern fließen die Gletscher wie Flüsse in das Mitteltal zum zentralen Gletscher. Nach 25 Minuten überwältigender Flugzeit, die Kameras stehen nicht still und ich habe bedenken wegen der Akkukapazität, nähern wir uns dem Mount Logan. Mit 5959 Metern ist er der höchste Berg Kanadas und hier im Kluane Nationalpark gelegen. 1925 wurde er erstmals bestiegen und gilt als sehr schwerer Berg. Unser Pilot nähert sich auf wenige Kilometer und dreht dann ab.
Heute sehen wir ein, dass wir damals einen Fehler gemacht haben. Der Mann hätte uns für wenige Dollar mehr auch ganz bis zum Berg geflogen, aber die 375 Dollar waren damals viel Geld und wir hatten wenig Ahnung. In Homer kostete die Stunde Rundflug für uns 180 Dollar und nur halb so viel wie hier. Heute würden wir gern mehr bezahlen, um dem Berg noch näher zu kommen. Aber das ist jetzt meckern auf sehr hohem Niveau. Was wir hier hinten im Park sehen ist einfach unfassbar. Auch auf dem Rückflug fliegt unser Pilot wieder ganz knapp an den Bergkämmen vorbei, über die massige Eisfelder hängen.
Bald sehen wir von weitem die Schotterpiste und erleben den Landeanflug jetzt selbst aus der Maschine heraus. Die letzte Kurve und schon geht es hinab der Erde entgegen. Ganz sanft setzt unser Pilot seinen Flieger auf und rollt bis zum Hangar. Hier warten schon der mittelalte Mann und sein schwarzer Hund auf uns. Wir setzen die Kopfhörer ab, lösen die Sicherheitsgurte und klettern aus der Maschine. Wir begleiten den Piloten zu seinem Wohnwagen, der hier wohl als eine Art Büro dient. Hier drin sieht es aus wie nach einem Bombenangriff. Hätten wir das vor dem Flug gesehen, wären wir bestimmt nicht mit seinem Flieger geflogen. Aber auch hier gibt es modernste Technik. Wir können mit Kreditkarte bezahlen und das funktioniert sogar. Die Verabschiedung ist herzlich und wir gehen jetzt noch zu den Restrooms. Danach sind wir noch im Office des mittelalten Mannes und bekommen sogar noch den obligatorischen Fliegerkaffee. Auch hier verabschieden wir uns sehr herzlich und schlendern beseelt zu unserem Auto. Das war ein ganz tolles Erlebnis, dieser Flug in den Kluane Nationalpark. Wir hoffen, dass ihr, wenn ihr die Bilder betrachtet, der gleichen Meinung seid.
Seit der Entdeckung des Flugfeldes sind 2 ½ Stunden vergangen und wir müssen langsam ans weiterfahren denken. Ich starte den Wagen und lenke ihn über die Schotterpiste zurück zum Highway. Hier biegen wir rechts ab und kommen nach wenigen Minuten zu der Brücke über den Gletscherfluss, die wir bereits aus der Luft sehen konnten. Hinter der Brücke am Slims River befindet sich das Sheep Mountain Visitor Center. Wir haben keine Lust, hier weiter Zeit zu vertrödeln und fahren weiter. Die Straße führt ein weites Stück immer am Ufer des Kluane Lake entlang und ist ein Traum. Sie folgt streng der Uferlinie und man hat immer gute Sicht auf den blass grün schimmernden Gletschersee und die sich im Wasser spiegelnde Bergkette. Der ganz geringe Verkehr lässt auch den Fahrer manch schönen Blick auf diese tolle Szenerie erhaschen. Vor unserem Tagesziel erreichen wir um 15.15 Uhr die PINE Valley Bakery. Hier machen wir kurz Rast, da wir nach dem Frühstück im Alcan Motor Inn nur die Tasse Kaffee am Flugfeld hatten. Wir nehmen jeder ein Stück Apfelkuchen und eine Tasse Kaffee. Der Kuchen schmeckt gut, nur der Kaffee ist hier typisch nordamerikanisch dünn. Dafür gibt es aber den weit verbreiteten Refill. Nach 25 Minuten haben wir uns gestärkt und fahren weiter. Die Landschaft ist jetzt „normal“, zumindest gibt es keine spektakulären Ausblicke und ein Stück Großwild ist auch nicht zu sehen. Genau um 17 Uhr erreichen wir hinter einer Brücke Beaver Creek. Das besteht aus ein paar Häusern, die sich aber allesamt hinter dem Bewuchs an der Straße verstecken. Nur das Westmark Inn, unser Hotel für die nächste Nacht liegt offen am Highway.
Wir checken ein und ziehen einen Koffer zum Zimmer, dass in einem Anbau neben dem Gebäude mit der Rezeption und dem Restaurant liegt. Das ist hier in dieser Wildnis wirklich von der sehr schlichten Art. Es gibt zwei Betten und einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen. Die Nasszelle ist sauber, aber von der engen und kleinen Art. Es gibt weder Klimaanlage, Fernseher noch Telefon. Ganz schlicht, eben nur zum schlafen. Wir packen unsere Technik aus und hängen erst einmal alle Akkus an die Steckdosen im Zimmer und im Bad. Danach lasse ich das Band vom Flug zurücklaufen und betrachte die Aufnahmen auf dem kleinen Display der Videokamera. Gigantisch, ich kann es jetzt schon kaum erwarten, die Filmsequenzen zu Hause auf der Leinwand zu betrachten. Auch Anja zeigt mit ihrem Ersatzakku einige der Aufnahmen vom wolkenfreien Gipfel des Mount Logan. Da fehlen einem schlicht die Worte für eine Beschreibung. Ich haue mich noch eine kurze Zeit auf das Bett. Ich bin fast die ganze Streck gefahren und ein wenig groggy.
Um 19.30 Uhr sind wir im Restaurant des Hotels. Außer uns sehen wir nur noch ein weiteres Ehepaar im Saal. Anja bestellt gegrillte Hühnerbrust mit Shrimps und Salat und Rosmarinkartoffeln. Ich vertilge ein Steak mit French Fries und es müssen noch zwei Bier für jeden dran glauben. Unsere Bedienung ist sehr nett und macht auch ein paar ungelenke Scherze. Wegen seines seltsamen Dialektes, dessen Herkunft wir gar nicht deuten können, trauen wir uns, ihn nach seiner Herkunft zu fragen. Er ist Schotte und fügt gleich zur Bestätigung ein paar der typisch hart klingenden Sprache an. Jedenfalls hatten wir den Rest des Abends im Restaurant viel Freude mit ihm. Da nichts mehr los ist, ist er bestimmt froh, mit uns ein wenig Abwechslung zu haben.
Gegen 21.30 Uhr schlägt dann der Tag (oder doch die 2 Bier) durch und wir brechen zum Zimmer auf. Draußen ist es um diese Uhrzeit noch richtig hell und ein Mann auf einem Fahrrad, das voll gepackt ist, spricht uns an. Er ist Franzose und hier oben mit dem Rad unterwegs. Nun, jedem dass, was ihm Spaß macht. Er fragt uns nach einem weiteren Hotel. Aber wir kennen auch nur das Westmark, für mehr hat es hier in Beaver Creek scheinbar nicht gereicht. Um 22 Uhr sind wir im Bett und schlafen auch ohne Fernseher ein.

nächster Tag

 

 

 

 

 



Klick für große Bilder:


Abzweig Alaska Highway

Alaska Highway


Grizzly-Bär


Kluane Nationalpark

 

 

Silver City

 

 

Vor dem Flug

 

 

Unser Flieger

 

 

Kurz nach dem Start

 

 

Brücke mit Highway

 

 

Erste Gletscherströme

 

 

Anja fotografiert

 

 

Gletscherstrom

 

 

Gletscher und Mt. Logan

 

 

Mount Logan

 

 

Gipfelregion

 

 

Gipfel des Mount Logan

 

 

Unser Pilot

 

 

Cockpit

 

 

See und Piste im Anflug

 

 

Der Kluane Lake

 

 

Beaver Creek