Anjas und Winfrieds Reiseseite
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Alaska und das Yukon Territory

vom 10. Juli bis 01. August 2004

Sonntag 18. Juli 2004

Dawson City

Wir haben gestern Abend den Wecker auf 7 Uhr gestellt. Das ist uns aber viel zu früh und deshalb bekommt er wegen Ruhestörung eins auf den Deckel und wir bleiben noch eine gute dreiviertel Stunde liegen. Die Augenklappe hat mir gute Dienste geleistet und ich habe sehr gut durchgeschlafen. Wir haben auch keine große Eile, da wir ja erst um 13 Uhr einen Termin mit dem Indianer haben. So erledigen wir die morgendlichen Pflichten auch in aller Seelenruhe und strömen um 9 Uhr die Treppe hinunter zum Frühstücksraum. Die Chefin selbst bedient uns und wir wünschen uns beide Kaffee. Und dann staunen wir nicht schlecht. Hier im Aurora Inn wird ordentlich aufgefahren. Wir bekommen Brot, Brötchen und warme Croissants. Dazu gibt es eine Leberwurst, Käse und Marmelade. Aber das Beste ist der Kaffee. Es ist ein Kaffee, wie wir Europäer ihn gewohnt sind. Nicht so schwach wie in den USA und Kanada üblich und sehr würzig. So gut begonnen darf der Tag weitergehen.
Nach diesem sehr guten Frühstück holen wir unser Foto Equipment aus dem Zimmer und marschieren los. Um 10 Uhr sind wir in der Visitor Information. Von einer sehr freundlichen Dame bekommen wir einen einlaminierten Stadtplan, einen Walkman mit einer deutschsprachigen Kassette und sogar Ersatzbatterien. Und das Ganze für nur 6 Dollar pro Nase. Wir legen die Kassette ein und gehen aus der Tür des Info Centers. Eine der ersten Stationen ist gleich um die nächste Ecke. Es ist das ehemalige Haus Nummer 1 und war das ehemalige Bordell. Weitere Stationen sind das Palace Grand Theatre, das alte Post- und Telegrafenamt, Madam Tremblays Laden, die Dawson Tageszeitung und natürlich die Klondike Thawing Machine Company. So hangeln wir uns gute zwei Stunden von Punkt zu Punkt und von Gebäude zu Gebäude. Hin und wieder müssen wir das Band vorspulen, weil die Erläuterungen einfach zu ausführlich und zu lang sind. Informativ ist es aber allemal. Was hier in den wenigen Jahren des Goldrausches um 1898 bis 1902 abging, kann man sich nur ansatzweise vorstellen. Unsere Erkenntnis ist jedenfalls die, dass wirklich nur die Händler und die Prostituierten viel Geld verdient haben. Die Digger jedenfalls mussten das Meiste von ihren Funden für ihren Lebensunterhalt abgeben. Nach zwei Stunden haben wir genug gehört und gesehen. Durch Zufall stoßen wir auf dem Weg zum Hotel auf ein kleines Souvenirgeschäft, das Wild and Wooly. Im Schaufenster entdecken wir ein Schild, das auf Goldschmiedekunst hinweist. Wir betreten den Laden und werden sehr freundlich begrüßt. Wir schauen uns ein wenig um und entdecken filigran gearbeitete Kettchen mit Nuggets daran. Auf unsere Frage antwortet die Dame, dass sie selbst echte Nuggets von den Goldsuchern ankauft, einfasst und mit Kettchen ausgestattet an Touristen verkauft. Wir begutachten die Kollektion und finden einige sehr schöne Stücke. Die meisten sind aber für ein reines Souvenir viel zu teuer aber als Schmuckstück eine fantastische Erinnerung. Ein echter Nugget vom Klondike aus Dawson City – das muss einfach sein. Wir überwinden einen kleinen Anflug von Geiz und schlagen per Kreditkarte voll zu und haben es bis heute nicht bereut.
Um 12.15 Uhr sind wir wieder im Hotel und ziehen uns um. Für die rustikale Bootsfahrt auf dem Wasser des Yukon wollen wir etwas wetterfestere Kleidung anziehen. Direkt danach marschieren wir los und sind 10 Minuten vor der verabredeten Zeit am Ufer des Yukon. Hier warten schon 10 Personen, nämlich fünf englisch sprechende Ehepaare, ebenfalls auf das Boot. Ziemlich pünktlich kommen zwei kleine Boote mit Außenbordmotor. Der First Nation von gestern teilt die Gruppe auf und wir steigen in das Boot mit einem jungen Mann als Steuermann. Dieser legt ab, als alle Platz genommen haben und rast auf die Mitte des Flusses zu. Hier stoppt er den Motor und stellt sich vor. Er heißt Tyson und ist Student aus Vancouver. Den Sommer verbringt er hier in Dawson, um sich ein wenig Geld zu verdienen. Danach fragt er uns nach unseren Vornahmen. Nacheinander stellen wir uns vor. Es sind außer uns und Tyson noch Jackie, Jim, George und Marge an Bord und die Besichtigungstour beginnt. Wir fahren zuerst zur gegenüber liegenden Flussseite und erfahren viel über einen Einsiedler der hier lebt und über den Fluss. Dieser war bis 1950 der Highway, um Dawson City erreichen zu können. Erst danach wurde der Klondike Highway gebaut und man konnte Dawson City mit dem Auto erreichen. Die alten Schaufelraddampfer wurden daher nicht mehr benötigt und an das Ufer gezogen. Hier liegen sie heute noch und verrotten langsam vor sich hin. Aus dem Gewirr von Holzbrettern stehen noch vereinzelt die verrosteten Überreste von langen Schornsteinen heraus. Es ist ein trauriger Anblick und raubt mir jegliche Illusion an das Andenken an diese glorreiche Zeit, obwohl ich sie eigentlich nicht hätte mitmachen wollen.
Weiter geht es flussabwärts und Tyson steuert ein seltsames Gebilde an, welches am steilen, unzugänglichen Ufer angebracht ist. Uns ist der Sinn dieses Gebildes nicht auf den ersten Blick eingängig und so warten wir gespannt auf Tysons Erläuterungen. Es ist ein Fish-Wheel, ein Fisch-Rad. Am besten schaut ihr auf ein Foto, es zu erklären ist schwierig. Das Fisch-Rad hat zwei Paddel und zwei Netzschaufeln. Die Paddel setzen mit der Strömung das Rad in Bewegung und die Netze heben die zufällig vorbeischwimmenden Fische aus dem Wasser. Beim Überschlag fallen die Fische dann nach unten in eine Holzrinne und weiter zappelnd in einen Auffangtrog, wo sie dann langsam verenden. Wer kommt auf so eine Idee? Na, wenigstens braucht der Mensch bei dieser Apparatur nicht stundenlang herumzusitzen und unschuldige Würmer zu baden.
Tyson legt vom Fish-Wheel ab und es geht in rasanter Fahrt weiter flussabwärts. An einer unbefestigten Uferstelle setzt er das kleine Boot an Land und alle Passagiere quälen sich auf das mit Schotter übersäte Ufer. Eigentlich wollen wir Tyson hinterher, aber Jackie bittet uns, die kleine Gruppe zu fotografieren. Dazu drückt sie Anja zwei Fotoapparate in die Hand und alle vier stellen sich am Ufer in Positur. Anja ist so lieb und erfüllt ihnen den Wunsch. Tyson ist verschwunden, aber weit kann er nicht sein. Wir klettern die Uferböschung hinauf und betreten einen urwüchsigen Wald. Hier ist wirklich alles Natur belassen. Nach wenigen Metern sehen wir die ersten Hundehütten und zwischen ihnen unseren Kapitän Tyson. Er erklärt uns das Leben mit den Hunden im Winter, viel über Zucht von Schlittenhunden. Leider verstehen wir die vielen Spezialausdrücke nicht, sind aber froh, so etwas einmal sehen zu dürfen. Dann zeigt uns Tyson noch ein Schild des alten Fort Reliance, das bereits 1887 der erste Vorposten noch vor Dawson hier am Yukon war.
Dann müssen wir wieder in das Boot steigen und mit Vollgas geht es wieder zurück. Es folgt noch eine weitere Anlegestelle. Als wir uns aus dem kleinen Boot gequält haben und die Uferböschung geschafft haben, sehen wir die ersten Hunde. Sie sind angekettet, aber nur wenige Meter neben dem Weg. Der First Nation, der Boss, bittet uns in einen Verschlag, der mit sehr feinmaschigem Draht bespannt ist. Die ersten widerlichen Moskitos hatten uns schon entdeckt und in ihr Fadenkreuz genommen. Das sind hier oben ganz schöne Brummer, aber an die in den Everglades kommen sie nicht heran. Nun, die werden von Jahr zu Jahr und von Erzählung zu Erzählung eh immer größer. Jedenfalls sind wir heil froh, hier drin etwas geschützt zu sein. Auf dem Wasser und in dem Wind haben wir die Viecher gar nicht bemerkt und erstaunlicherweise gab es auf der Huskyinsel auch keine. Wir bekommen ein Brötchen, aber nicht etwa jeder eines, nein, Anja und ich dürfen uns eines teilen. Wir sind entzückt von dieser verschwenderischen Gastfreundlichkeit, zumal wir auch noch mit einem Messer in einem nahezu leeren Marmeladenglas herumkratzen dürfen. Deshalb schauen wir uns auch gelangweilt die Fotos an, die der First Nation uns zeigt und weigern uns auch, den eingefrorenen Lachs zu kaufen, den er so anpreist. Was sollen wir auch damit? Im Hotel auf der Heizung braten? Da müsste der Schweizer diese erst einmal anmachen und das im Sommer? Nee! Nach zwanzig Minuten geht es wieder zurück zum Boot und wieder mit Vollgas flussaufwärts. Hier ist eine wirklich wilde Stelle dieses imposanten Flusses. Die Ufer steigen zu beiden Seiten steil empor und der Fluss quetscht sich gewaltig hindurch. Die Oberfläche wallt vor lauter Strudeln so, als ob sie kochen würde. Toll.
Leider ist die Fahrt bald zu Ende und um 15 Uhr steigen wir am Ufer in Dawson City aus. Wir verabschieden uns von Tyson und unseren Boatpeople und laufen zum Hotel. Nach der Schuhzeremonie, einer sehr kurzen Pause und einem weiteren Schuhwechsel steigen wir in unser Auto und fahren aus Dawson City in südlicher Richtung hinaus. Kurz hinter der Tankstelle zweigt die Bonanza Creek Road zur Dredge Nr. 4 ab. Schon nach wenigen Metern abseits vom Highway fahren wir durch eine Mondlandschaft. Grüne Gewächse sind nur in Gipfelnähe der Hügel zu sehen. Hier unten ist alles Geröllwüste, und die ist von Menschenhand gemacht. Hier am Bonanza Creek gibt es keinen Quadratzentimeter Boden, der nicht von Goldsuchern mehrmals durchsucht wurde. Und das auch heute noch. Man hatte uns vorher gewarnt, keine Steine oder irgend etwas anderes aufzuheben. Alle Grundstücke sind immer noch in Privatbesitz und die Digger können ganz schön garstig werden, wenn sie meinen, dass man etwas entwenden will. Wir stehen am Ufer des Baches, der sich Bonanza Creek nennt und mir wird ganz mulmig zumute. Wenn man so in das vorbeirauschende Wasser schaut – ob da nicht doch noch der ein oder andere Nugget übersehen wurde? Schnell die Gedanken verscheucht, wir sind ja nicht lebensmüde und wieder in Richtung Auto gelaufen. Ich mache noch einen Schwenk über die verunstaltete Landschaft, als mich ein kurzes Hupen erschreckt. Hinter einem großen Geröllberg kommt ein Rotel-Bus mit deutschem und kanadischem Nummernschild hervor gefahren. Die fahrende Bienenwabe passiert uns und wir winken den deutschen Sardinentouristen freundlich zurück. Ich meine das wirklich nicht böse oder abschätzig, aber unsere Gewichtsklasse erfordert andere Übernachtungsmöglichkeiten. Grundsätzlich finden wir diese Art zu reisen aber sehr gut und schauen uns im Fernsehen auch gerne die Reiseberichte über diese Roteltours an. Wir fahren weiter und sind um 16.45 Uhr an der Dredge Nr. 4. Wir stürmen das Büro, aber leider ist die letzte Führung für heute schon weg. Das ist sehr schade, daher besorgen wir uns Informationsmaterial über dieses monumentale Teil. Die Dredge war eine von zwei Dutzend Dredges hier im Klondike – Bonanza – Yukon Gebiet und die größte aus Holz gebaute Maschine in Nord Amerika. Sie wurde 1959 außer Dienst gestellt und liegt seitdem hier im Claim # 17. Wir bummeln noch ein wenig ehrfürchtig um dieses riesige Teil herum und beobachten eine Meisenmutter, die ihrem bereits flüggem Jungtier immer wieder eine Mücke in den Schnabel stopft, und das nur zwei Meter von unserem Sitzplatz entfernt.
Da es erst kurz nach 17 Uhr ist, werden wir noch auf den Midnight Dome fahren. Das ist sozusagen der Haus- bzw. der Aussichtsberg von Dawson City. Von da oben soll man eine fantastische Sicht auf den Ort und die Mündung des Klondike in den Yukon haben. Wir finden die Serpentinenstraße und es geht ziemlich steil bergan. Oben gibt es eine Wendeschleife und mehrere Stellplätze für Autos. Aber wir haben es uns bereits gedacht, Dawson City ist nur schemenhaft im Dunst des Rauches zu erkennen. Deshalb bleiben wir auch nur ein paar Minuten und fahren wieder ab. Da fällt zufällig mein Blick auf die Tankanzeige und das Herz bleibt fast stehen. Die rote Nadel bewegt sich keinen Millimeter mehr. Vor lauter Euphorie haben wir das Tanken völlig vergessen. Zum Glück geht es bergab und ich lasse den Wagen mit der Automatik einfach rollen. Im Tal erreichen wir tatsächlich die einzige Tankstelle und machen den Tank voll. Danach müssen wir noch unbedingt zur Hütte von Jack London. Es ist leicht zu finden und das Areal besteht aus drei Gebäuden. Dem Museumsgebäude, der angeblichen Originalhütte und einem bärensicheren Vorratshaus auf hohen Stelzen. Da auch hier schon Feierabend ist, beschränken wir uns auf eine Außenbesichtigung und freuen uns dann auf unser Hotel.
Um 18 Uhr sind wir bereits im Hotel und haben auch brav unsere Schuhe gewechselt. Wir nehmen unsere gekauften Postkarten von Dawson City, ja die zweite Garnitur Urlaubsgrüße an die Lieben daheim, und strömen in den Frühstücksraum. Es ist niemand da und wir bedienen uns noch an der Kaffeemaschine. So langsam bekommen wir Hunger, dass halbe Brötchen hält eben nicht so lange vor, aber für das Restaurant nebenan ist es noch viel zu früh. Wir setzen uns an einen Tisch und fangen mit dem Schreiben an. Zehn Minuten später kommt eine Horde von zehn Schweizern in den Raum und einer packt seinen Laptop aus. Alle stehen um ihn herum und diskutieren lautstark über die Bilder, die er ihnen zeigt. Die vergessen nur, dass sie nahe beieinander stehen und sich nicht über ein Tal von Berghang zu Berghang anschreien müssen. Ab und zu schaut einer von den Schweizern böse zu uns herüber und dabei schäme ich mich, mit meiner lauten Schreiberei die Herrschaften zu stören. Es soll nur keiner den Stab über den Anderen brechen, es gibt auch jede Menge lärmender Germanen auf dieser Welt. Wir lassen uns aber nicht beeindrucken und als wir fertig sind, packen wir alles seelenruhig zusammen und verkrümeln uns auf das Zimmer. Leider hören wir in diesem Holzhaus die Bildbesprechungen bis hier her.
Nun wird der Hunger aber fast unerträglich und erst um 20 Uhr dürfen wir an unseren reservierten Tisch im Restaurant. Die Holländer mit dem großen Wohnmobil sind auch da. Sie haben neue Opfer gefunden, denen sie die komplette Reise bis hierher gerade erzählen. Das erkennt man daran, dass die Anderen nicht reden. Uns erkennen sie nicht, obwohl wir zu ihnen hinübernicken. Das ist uns auch sehr recht, möchte ich hier anmerken. Ich gönne mir ein Pfeffersteak Madagaskar, was Anja hatte ist leider der Dokumentation entfallen. Nach dem Essen verlassen wir um 20.45 Uhr das Restaurant und spazieren zum Postamt. Hier werfen wir die unter großer Lautstärke geschriebenen Postkarten ein und gehen weiter zu Diamond Tooth Gerties. Die 20.30 Uhr Show ist gerade vorbei und die nächste beginnt erst um 22.30 Uhr. Ich frage den Gorilla an der Tür, ob filmen erlaubt sei, was er aber vorhersehbar verneint. Fotos ja, Filmen nein. Wir bezahlen die 10 Dollar Eintritt und bekommen einen sehr schönen Tisch, da viele der Gäste jetzt nach der Show gegangen sind. Wir bestellen uns natürlich jeder ein Yukon Gold Bier und das zischt beim ersten Schluck so gewaltig, als ob ein Schmied sein glühendes Eisen in den Wassertrog gesteckt hätte. Fantastisch. Anja ist ein Spielkind und wenn ein Automat in der Nähe ist, muss sie den auch füttern. In Virginia City und in Las Vegas hat sie die Slot Machines auch schon ausprobiert und hat auch meistens Glück. Ich spiele nicht gerne. Auf einem Schiff nach Göteborg hatte ich es einmal probiert und fast die ganzen 20 D-Mark verloren. Bei den letzten 3 D-Mark hatte ich dann Anja die Maschine überlassen und wir konnten keine 20 Minuten später den ganzen Abend frei trinken. Und das bei den Preisen auf einem schwedischen Schiff. So lasse ich ihr auch hier das Vergnügen und bewache unsere Biergläser und den guten Tisch. Darüber ist irgendwie der Inhalt meines Glases plötzlich verdunstet und ich musste mir noch ein Pint bestellen. Das ist so um die 0,4 Liter. Während ich etwas griesgrämig ohne meine Kamera an dem Tisch saß, gingen mir ein paar Gedanken bezüglich des kameralosen Zustandes durch den Kopf. Später wieder zu Hause habe ich mir einen kleinen Hochkantcamcorder gekauft. Mittlerweile besitze ich die neue HV 10 von Canon und die macht sehr gute Aufnahmen in HDV und ist mir in Großstädten zu Fuß und bei obigen Gelegenheiten ein ständiger Begleiter.
Kurz vor der Show kommt Anja zurück, leider ohne den erhofften großen Gewinn. Pünktlich um 22.30 Uhr beginnt die Show. Es spielt eine kleine Band mit einem Klavierspieler, einem Schlagzeuger und einem Bassisten. Auf der Bühne agieren eine dicke Mutti die toll singt und vier schlanke Mädels in ihren weiten Röcken, die immer wieder Can Can tanzen. Gegen Ende der Show mischen sie sich unter das Publikum und vergewohltätigen einige Männer. Die armen Kerle müssen einiges über sich ergehen lassen, aber der Leidensfähigste von ihnen bekommt zur Belohnung das Strumpfband einer der Tänzerinnen. Was muss da erst vor über hundert Jahren hier abgegangen sein?
Nach 40 Minuten ist die Show zu Ende und sie hat uns gut gefallen. Ob der lange Tag oder die zwei Bier schuld sind, wir sind jedenfalls mittlerweile müde und es zieht uns zu unserem Hotel. Es ist noch hell draußen und wir brauchen auch nur zweihundert Meter die Straße runter zu gehen, die Schuhe zu wechseln und in unser Bett zu sinken.

nächster Tag

 

 

 

 

 



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Dawson im Rauch


Palace Grand Theatre


Wildwestromantik


Dawsons Zeitung

 

 


Auftaumaschinenfabrik

 

 


"Captain" Tyson

 

 


Schrottige Wracks

 

 

Fisch-Rad 1

 

 

Fisch-Rad 2

 

 

Unsere muntere Gruppe

 

 

Haus auf der Hundeinsel

 

 

Schlittenhund im Sommer

 

 

Halbe-Brötchen-Pause

 

 

Auf dem Yukon River

 

 

Bonanza Creek

 

 

Rotel Bus

 

 

Gold Dredge Nr. 4

 

 

Auf dem Midnight Dome

 

 

Jack London Museum

 

 

Seine Hütte

 

 

Diamond Tooth Gerties