Anjas und Winfrieds Reiseseite
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Alaska und das Yukon Territory

vom 10. Juli bis 01. August 2004

Samstag 10. Juli 2004

Düsseldorf - Frankfurt - Anchorage

Die Vorbereitungen auf diese Reise begannen schon Monate vorher und die Arbeit steigerte sich bis zum Tag vor der Abreise ins Unermessliche. Wir fliegen in die Wildnis, dachten wir, und da braucht es eine sehr gute Vorbereitung. Kartenmaterial, Ortsbeschreibungen, Reisetipps und dicke Bücher wurden in Massen bewegt und verschlungen. Auf eine Einzelkämpferausbildung und ein Survivaltraining haben wir im letzten Moment dann doch verzichtet. Es muss auch so gehen. Schließlich wollen wir ja nur Urlaub machen.
Die Koffer sind bereits am Freitag gepackt und um 19.20 Uhr am Schalter der Lufthansa beim Late-Check In Schalter abgegeben. So haben wir am Reisetag nur unser Handgepäck dabei. Da der Flughafen am Ort ist, ist das für uns sehr praktisch.
Der Wecker holt uns dann aber doch bereits um 04.35 Uhr am frühen Samstagmorgen aus unseren Träumen. Wir waren früh zu Bett gegangen, konnten aber vor Aufregung nicht gleich einschlafen. Um 06.15 Uhr war Sohn Martin bereits da und hat uns zum Flughafen gebracht. Es regnet, kein schöner Auftakt für eine Urlaubsreise, aber der Flieger wird wohl ein Dach haben. Um 06.51 Uhr sitzen wir bereits mit unseren Habseeligkeiten an einem Bistrotisch an Gate A 12 und gönnen uns noch einen Milchkaffee. Um 07.35 Uhr müssen wir zum Gate A 81, denn hier beginnt jetzt das Boarding für die Maschine nach Frankfurt. Wir haben die Plätze A und C in Reihe 18. Ich sitze am Fenster und verstecke meine kleine Videokamera so gut es geht vor der Flugbegleiterin. Bereits um 07.56 Uhr rollt die Boeing los zur Startbahn. Auf einmal geht alles so schnell, die Stewardess hat sich erst sehr spät gesetzt, so dass ich den Autofocus nicht mehr auf manuelle Einstellung bekomme. Ich habe die Kamera 2 Jahre nicht mehr benutzt, nur noch mit meiner Großen herumexperimentiert. Aber die liegt unerreichbar oben in der Handgepäckablage hinter der Klappe. Nun habe ich beim Start um 08.08 Uhr tolle, sehr scharfe Regentropfen auf einer Flugzeugscheibe aufgenommen. Vom Flughafen sieht man nichts. Da es immer noch regnet, ist das auch nicht ganz so schlimm, es ärgert aber dennoch. Schnell gewinnt das Flugzeug an Höhe und durchstößt die Wolkendecke, um nach der Ansprache des Kapitäns auch gleich wieder unter die Wolken zu sinken. Frankfurt ist ja wirklich nur einen Steinwurf entfernt von Düsseldorf. Hier landen wir bereits um 08.58 Uhr und legen an Flugsteig A an.
Jetzt beginnt wieder die irre Odyssee, um nach Flugsteig B zu gelangen. Entweder man entscheidet sich für hohe, nicht enden wollende Treppenhäuser oder man stellt sich an den Schlangen zu den zwei Fahrstühlen an, die ewig nicht kommen. Wir entscheiden uns für das Treppenhaus, da wir hier vorwärts kommen. Im Untergrund erwartet uns der superlange, bunte Lichttunnel mit den sphärischen Klängen und den andauernd defekten Laufbändern. Natürlich sind beide Bänder in Richtung Flugsteig B defekt und so dürfen wir alles laufen. Am Ende benutzen wir aber dann doch den Fahrstuhl nach oben, da wir im Tunnel genug Kraft gelassen haben. Wir haben ja auch noch genug Zeit, erst in zwei Stunden beginnt das Boarding. Wir entdecken ein Telefon und sagen erst einmal zu Hause bescheid, dass wir zumindest in Frankfurt unversehrt angekommen sind. Wir begeben uns nun recht gemütlich zur Sicherheitskontrolle und sind bereits um 9.30 Uhr an unserem Abflug-Gate B 24 und machen es uns mit einem Käsesandwich und einer Cola gemütlich. Um 10 Uhr scheucht man uns aus dem Sitzbereich des Gates heraus, da jetzt die Kontrolle der Bordkarten beginnt.
Also raus aus dem Bereich, an der Schlange anstellen und nach dem Vorzeigen der Tickets wieder in den Bereich einziehen. Na ja, wenn es so sein muss, machen wir auch das mit. Um 10.30 Uhr sitzen wir wieder auf den Sitzen von vorhin, nur sind diese mittlerweile nicht mehr angewärmt. Dafür steht jetzt unsere Boing 767 der Fluggesellschaft Thomas Cook am Gate und wird bereits mit den Koffern und dem Catering beladen. Auch die Crew ist bereits an Bord und Pilot und Copilot machen ihre Checks. Das kann man wunderbar durch die großen Scheiben des Flugsteigs beobachten. Um 11.14 Uhr ertönt ein Gong aus den Lautsprechern und eine freundliche Stimme fordert die Passagiere zum Boarding auf. Die hinteren Reihen dürfen zuerst und bald hat sich an der Gangway eine Schlange gebildet. Uns tangiert das zunächst nicht, wir müssen als letzte in die Maschine und können das bunte Treiben noch entspannt beobachten. Erst um 11.47 Uhr erfolgt der Aufruf für die Comfort Class und jetzt geht alles auch recht zügig. Bereits um 11.52 Uhr sitzen wir in Reihe 2 auf den Plätzen H und K auf der rechten Seite des Flugzeuges. Es sind schöne 60 cm breite Sitze aus Leder und der vordere Sitz ist über 1,2 Meter entfernt. Die Tische sind in den Armlehnen verstaut und können individuell eingestellt werden. So lässt es sich reisen, denken wir in diesem Moment.
Die Gedanken werden aber jäh unterbrochen, da bereits um 12.02 Uhr die Türen zugehen und das Flugzeug rückwärts vom Gate gedrückt wird. Der Weg auf der Rollbahn ist kurz und auch das Warten an der Startbahn hält sich in Grenzen. Bereits um 12.15 Uhr brummen die Turbinen der beiden mächtigen Triebwerke auf und der Flug nach Alaska beginnt. Um 12.45 Uhr sind wir über Hamburg und bekommen kurze Zeit später einen Aperitif. Um 13.17 Uhr überfliegen wir bereits Göteborg in 9800 Metern Höhe und die Kabinencrew beginnt mit den Vorbereitungen für das Mittagessen. Da wir das erste Mal Business Class fliegen, sind wir natürlich auf den Service und das Essen sehr gespannt. Um 14 Uhr, kurz hinter Oslo, bekommen wir die Vorspeise. Es gibt Crevettensülze oder Maispoulardenbrust. Um 14.25 Uhr folgt dann die Hauptspeise. Anja nimmt das Heilbuttfilet mit Sauerkrautnudeln, Winfried das Lammrückenfilet mit Püree, Karotten und Bohnen. Für ein Essen in einem Flugzeug ist es insgesamt recht ordentlich, auch wenn man bedenkt, dass wir hier vorne so vertrauenswürdig sind, echtes Besteck aus Metall zu bekommen. Dabei hätten wir den kürzesten Weg ins Cockpit, um irgendwelchen Unfug zu machen. Um 15 Uhr gibt es noch Käsehappen vom Brett, so steht es jedenfalls auf der mehrseitigen Speisekarte. Danach folgt um 15.35 Uhr noch eine Caipirinha Mousse, ehe wir danach mit dem Film Mooseport genervt werden. Ich schnappe mir die in einer Plastikhülle verpackte Decke und schaffe es tatsächlich, einen kleinen Mittagsschlaf zu machen. Da wir bei einer Flugzeit von 9 ½ Stunden und einem Zeitunterschied zu Deutschland von 10 Stunden fast zur gleichen Zeit ankommen wie wir abgeflogen sind, steht uns noch ein langer Tag in Anchorage bevor. Und so bin ich zufrieden, wenigstens über 1 Stunde geschlafen zu haben. Nach dem verschlafenen Film bekommen wir Kaffee bzw. Tee und eine leckere Kirschschnitte, dazu einen Film über das Ausfüllen der beiden Formulare. Eines für die Einreise und das Andere für den Zoll. Da wir diese Prozedur bereits kennen, ist das auch nicht so schwierig, denke ich zumindest. Jedenfalls habe ich mich wieder einmal mit einer Zahl vertan. Die Amerikaner schreiben die 1 und die 7 anders als wir und da gibt es dann Probleme bei der Einreise. Also ein neues, grünes Formular ausgefüllt. Wir sind jetzt bei 87 Grad nördlicher Breite sehr nahe am geographischen Nordpol und unter uns ist nur Packeis zu sehen. Um 18.50 Uhr gibt es den nächsten Film im Bordkino, die Wutprobe mit Robert de Niro und mitten darin dann das Abendessen. Pasta, Spargel, Salat und Kuchen.
Um 19.50 Uhr haben wir unsere Uhren um 10 Stunden zurückgestellt und es ist wieder kurz vor 10 Uhr am Morgen. Wir sind immer noch über der Polkappe und fast 10000 Meter unter uns ist noch dichtes Packeis zu sehen. Kurz danach nähern wir uns dem amerikanischen Kontinent und erkennen bei wolkenlosem Himmel die Küstenlinie Alaskas. Ich bin etwas enttäuscht. Bräunliches und grünliches Land ist zu sehen, hin und wieder unterbrochen von einem quecksilbrig schimmernden Flusslauf. Kein ewiges Eis und keine horrenden Schneemassen hier oben nahe am Nordpol, na so was. Das Wetter bleibt schön und der Kapitän macht um 10.50 Uhr eine sehr erfreuliche Ansage. Rechts vom Flugzeug, da wo wir sitzen, sieht man den völlig wolkenfreien 6195 Meter hohen Mount McKinley, den höchsten Berg des nordamerikanischen Kontinents. Den Namen bekam er von den Amerikanern nach deren 25. US Präsidenten William McKinley. Sein eigentlicher Name lautet Denali, was in der athabaskischen Sprache „der Große“ oder „der Mächtige“ bedeutet. Aus 10000 Metern Höhe einen so hohen Berg zu sehen ist schon ein gewaltiger Anblick. Auch die riesigen Gletscherstraßen, die sich nicht nur von diesem Berg, sondern von der gesamten Alaska Range zu Tal wälzen, sind ein unvergesslicher Anblick.
Erstaunlicherweise beginnt kurz danach bereits der Landeanflug. Die Turbinen werden hörbar gedrosselt und die Maschine beginnt zu sinken. Wir sind ganz aufgeregt, die Landung in Alaska steht unmittelbar bevor. Die Landschaft kommt immer näher und bald sind auch Einzelheiten zu erkennen. Tundraartige Landschaft und dichte Wälder wechseln sich ab, aber erstaunlicherweise ist alles hier wunderbar saftig grün. Es folgt ein großes Wasser, wie wir später erfahren das Cook Inlet, und dann direkt wieder eine Landmasse. Ein kurzes Rucken erschüttert die Maschine und wir sind um 11.14 Uhr Ortszeit endlich in Alaska gelandet. Der Flieger rollt zum Flugsteig B 8 des internationalen Flughafens und legt hier an.
Da wir vorne in der Maschine sitzen, sind wir auch schnell aus ihr heraus. Leider versperrt ein Band den weiteren Gang. Das Boarding einer asiatischen Maschine ist in vollem Gang und, damit sich die Passagiere nicht vermischen, müssen wir warten. Aber nach wenigen Minuten sind wir durch und müssen jetzt bei der Einwanderungsbehörde einer genauen Kontrolle unterziehen. Da wir einen sehr netten Grenzer erwischen, entwickelt sich der Smalltalk auch sehr freundlich und wir sind bald erlöst. Jetzt beginnt aber eine elende Lauferei zum Gepäckband. Schwingtüren, Treppen rauf, Treppen runter und nach einer endlos vorkommenden Zeit stehen wir am Gepäckband. Die Koffer sind schon da und am Ausgang werden wir auch nur sehr freundlich begrüßt und nicht kontrolliert. Nun stehen wir in der recht kleinen Halle des internationalen Teiles des Ted Stevens Memorial Airports von Anchorage. Nach ein paar Fragen erfahren wir, das es die Leihwagen (Rental Cars) am nationalen Teil des Flughafens gibt und das dort ein Shuttlebus hinfährt. Die Haltestelle ist direkt am Ausgang. Als die Automatiktür aufgeht, fallen wir fast um. Dass draußen schönstes, wolkenfreies Wetter ist, hatten wir ja bereits im Flugzeug bemerkt. Aber das, was uns hinter der Tür erwartet, ist unglaublich. Es ist nicht nur warm, es ist fast heiß zu nennen. 29 Grad Celsius Außentemperatur und das in Alaska. Unglaublich. Der Bus kommt und ich hieve die schweren Koffer in den Bus. Anja hat einen Sitzplatz ergattert und wir sind nur wenige Minuten später am nationalen Terminal, aber noch nicht bei den Leihwagen. Da müssen wir erneut fragen und werden in das Parkhaus am Terminal geschickt. Auf dem Weg dahin sehen wir dann auch Schilder, die sind aber meiner Meinung nach viel zu klein und unauffällig.
Endlich, um 12.10 Uhr stehen wir am Schalter der Firma Alamo und können nach unserem gebuchten Leihwagen fragen. Die Formalitäten dauern hier etwas. Voucher, Kreditkarte und Führerschein sind das Wichtigste, was der junge Asiate zuerst haben möchte. Danach fragen wir noch nach einer Versicherung für einen zusätzlichen Fahrer. Das kostet 120 Dollar extra, aber Anja möchte auch fahren und ich muss die vielen Kilometer nicht alleine abreißen. Um 12.25 Uhr haben wir dann den Wagenschlüssel und streben in das Parkdeck. Wir haben einen SUV, einen Geländewagen, bestellt. Auf uns wartet ein roter Chevrolet Blazer mit 24124 Meilen auf dem Tacho. Von außen sieht das Teil zwar noch gut aus, von innen hat er schon einiges über sich ergehen lassen müssen. Die Rückbank ist fleckig, der Bodenbelag dreckig und einige Plastikteile verlieren so langsam den Halt. Ich spreche alles in mein Diktiergerät, da sich hier im Parkhaus niemand von der Firma aufhält. Wir verstauen die Koffer auf der großzügigen Ladefläche hinter der doppelflügeligen Heckklappe des Autos. Der Metallpart klappt nach unten und die Heckscheibe komplett nach oben. Das erleichtert das Beladen des Autos in den nächsten drei Wochen erheblich. Ich mache mich gerade mit den Hebeln und Schaltern des Cockpits vertraut, als uns eine Frau in unserem Alter anspricht. Sie ist ebenfalls Deutsche und sie und ihr Mann können ihr Auto nicht finden. Die Zulassungsnummer auf dem Schlüsselanhänger ist sehr undeutlich. Da der Wagen so wie unserer mit Fernsteuerung funktioniert, nehme ich den Schlüssel und drücke auf die entsprechende Taste. Keine 10 Meter in der Reihe gegenüber meldet sich ein weiß lackierter Chevy Blazer mit seiner Hupe und den Blinkern. Ich zeige den fast hilflosen Landsleuten noch die wichtigsten Bedienelemente und steige dann in unseren Wagen. Rückwärtsgang rein und den Pfeilen nach aus dem Parkhaus. An dem Kassenhäuschen geben wir die Karte ab, die wir am Schalter bekommen haben und der Ausfahrt steht nichts mehr im Wege.
Zuerst einmal immer gerade aus auf der International Airport Road bis zur C Street. Hier links und dann? Da ich doch schon recht müde bin, mache ich hier einen Fehler. Statt einfach nur geradeaus bis zum Hotel zu fahren, biege ich rechts auf die Tudor Road ab und danach links auf den Seward Highway. Nach der Überquerung des Northern Light Boulevards fällt mir der Irrtum auf und ich halte an, um doch zur Karte zu greifen. Kurze Zeit später haben wir einen ersten Eindruck von Anchorage Downtown bekommen und nähern uns von Norden statt von Süden unserem Hotel. Es ist das Aspen Hotel und neu. Es ist die erste Saison für dieses Haus und wir stellen den Wagen vor den Eingang.
Es ist erst 13.20 Uhr Ortszeit und noch zu früh zum Einchecken. Das ist erst ab 15 Uhr erwünscht, aber weil wir so nett bitten, bekommen doch unser Zimmer im zweiten Stock. Ich fahre das Auto um das Hotel herum und es gibt hier sogar einen Parkplatz für den Chevy. Wir ziehen unsere Koffer durch den Hintereingang, den wir jetzt mit der Zimmerkarte öffnen können, zum Aufzug und danach weiter in unser Zimmer. Hier lassen wir uns erst einmal auf das Bett fallen. Die Anspannung der Reise beginnt langsam abzufallen. Zudem geht es unserer inneren Uhr nach langsam auf Mitternacht zu. Aber schlafen dürfen wir jetzt nicht, sonst kommen wir nicht in den Rhythmus der hiesigen Zeit hinein. Mit unserer internationalen Telefonkarte mache ich den ersten Anruf. Es ist eigentlich keine Plastikkarte, sondern ein Zahlencode, mit dem sich als Ortsgespräch über eine Telefonfirma Ferngespräche von jedem Telefonapparat führen lassen. Das Guthabenkonto kann man jederzeit kostenfrei mit seiner Kreditkarte nachladen lassen. Mutter ist sofort am Hörer und vernimmt die freudige Nachricht unserer störungsfreien Reise. Sie wird damit die Kette eröffnen und alle weiteren Verwandten anrufen.
Um 14.15 Uhr gehe ich noch einmal zur Rezeption des Hotels. In unseren Reiseunterlagen stand, dass wir hier im ersten Hotel unserer Reise die Vouchers für die gebuchten Sonderleistungen erhalten werden. Die junge Dame sucht kurz und hat dann einen dicken Umschlag in ihrer Hand, den ich sofort ausgehändigt bekomme. Ich bedanke mich artig und gehe zurück auf das Zimmer. Da es draußen so extrem warm ist, fehlt uns zusätzlich die Lust auf einen Spaziergang. Aber es nützt nichts. Hier im Zimmer erliegen wir ja doch den Schlafgelüsten und so schnappen wir uns die Kameras und trotten los.
Unser Hotel hat eine strategisch sehr gute Lage. Es liegt an der A Street zur Ecke 8th Avenue. Zur Ortsmitte an der C Street Ecke 5th Avenue sind es also nur drei Blocks hoch und zwei Blocks nach rechts. Diese schachbrettartige Stadtaufteilung kennen wir von vielen Besuchen in den Staaten. Der Weg ist deshalb auch sehr kurz und 10 Minuten später, es ist jetzt 15 Uhr Ortszeit, sind wir an der 5th Avenue Mall. Wir schlendern eigentlich recht lustlos und ohne großartig aufnahmefähig zu sein durch die Stadt. Die Müdigkeit nimmt auch verstärkt durch die Hitze rasant zu. Hunger verspüren wir keinen, könnten uns auch nicht für irgendeines der Lokale hier entscheiden. Gegen 16.30 Uhr haben wir den Kampf gegen die Müdigkeit verloren. Unsere Schritte lenken uns ganz automatisch wieder in Richtung Hotel, wo wir gegen 17 Uhr die Annehmlichkeiten der Klimaanlage des Zimmers verspüren. In Europa ist es jetzt 3 Uhr nachts und wir geben uns geschlagen. Ich ziehe die Vorhänge zu, denn ich habe gehört, hier oben nahe am Polarkreis geht die Sonne zwar unter, es wird aber in der Nacht nicht richtig dunkel. Wir ziehen uns die Decken über den Kopf und sind nach wenigen Augenblicken eingeschlafen.

nächster Tag

 

 

 

 

 



Klick für große Bilder:


Monitor zur Orientierung


Bistro am Gate 81


Kurz vor dem Flug


Tunnel von A nach B

 

 


Noch 2 Stunden Zeit

 

 


Check In bei Condor

 

 


Kleiner Mann nach Alaska

 

 

Die A3 nach dem Start

 

 

Rosen in der Comfort Class

 

 

Vorspeise

 

 

Norwegen

 

 

Mittagessen

 

 

Nordpol

 

 

Packeis

 

 

Mount McKinley

 

 

Landung

 

 

Fahrt zum Hotel 1

 

 

Fahrt zum Hotel 2

 

 

Aspen Hotel in Anchorage